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Sam Bankman-Fried, Mitbegründer der insolventen Kryptobörse FTX, hat erneut eine schwere juristische Niederlage erlitten. Ein US-amerikanisches Bundesberufungsgericht hat seine Betrugsverurteilung und die 25-jährige Haftstrafe bestätigt.
Der ehemalige Krypto-Milliardär versuchte, seine 2023er Verurteilung rückgängig zu machen, indem er argumentierte, dass er kein faires Verfahren erhalten habe. Das Gericht folgte diesem Argument jedoch nicht und wies alle Einwände zurück.
Ein Gremium aus drei Richtern urteilte am Freitag, dass es keinen Grund gibt, das frühere Urteil aufzuheben. Die Richter wiesen Bankman-Frieds Behauptung zurück, dass bestimmte Beweisstücke zu Unrecht zugelassen oder ausgeschlossen wurden.
Sowohl die Schuldspruch als auch die 25-jährige Gefängnisstrafe bleiben somit vollständig bestehen.
Bankman-Fried wurde 2023 wegen umfangreichen Betrugs im Umfeld der zusammengebrochenen Kryptobörse FTX verurteilt. Die Ankläger warfen ihm vor, Milliardensummen von Kundengeldern für risikoreiche Investitionen über das Handelsunternehmen Alameda Research ohne das Wissen der Kunden genutzt zu haben.
Obwohl das Berufungsverfahren abgelehnt wurde, sind die rechtlichen Möglichkeiten für Bankman-Fried noch nicht vollständig ausgeschöpft. Seine Anwälte können den Fall dem gesamten Berufungsgericht vorlegen oder eine Petition beim Obersten Gerichtshof der USA einreichen.
Die Chancen, dass solche Anträge angenommen werden, sind jedoch gering.
Das Urteil bedeutet erneut einen bedeutenden Sieg für US-amerikanische Aufsichtsbehörden und Staatsanwälte, die den Zusammenbruch von FTX als einen der größten Finanzbetrugsfälle in der Geschichte des Kryptosektors ansehen.
Der Zusammenbruch von FTX im November 2022 verursachte damals eine Schockwelle durch den Markt und führte zu Milliardenverlusten für Investoren weltweit. Das Insolvenzverfahren beschleunigte zudem die Forderung nach strikterer Regulierung von Kryptounternehmen.
Die Stellungnahmen beziehen sich auf einen im April vorgestellten Vorschlag des US-Finanzministeriums zur Umsetzung von Teilen des GENIUS Act.
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