Ron DeSantis, Gouverneur von Florida und Präsidentschaftskandidat für die Vereinigten Staaten, hat erneut seine Ablehnung einer CBDC zum Ausdruck gebracht. Er lehnt die Idee eines ‚digitalen Dollars‘ in Amerika ab und sagte, dass er diese digitalen Währungen verbieten würde, wenn er zum Präsidenten gewählt wird.
Kein CBDC in Amerika
Auf einer Veranstaltung namens Family Leadership Summit am 14. Juli machte Ron DeSantis ein klares Versprechen. Wenn er Präsident wird, wird er am ersten Tag die CBDCs in den USA verbieten. Er gab dies auf einer Versammlung in Iowa bekannt und sagte:
Wenn ich der Präsident bin, werden wir am ersten Tag die digitalen Währungen der Zentralbank abschaffen. Schluss. Das wird in diesem Land nicht passieren.
– Ron DeSantis
DeSantis ist ein ausgesprochener Gegner eines digitalen Dollars in den Vereinigten Staaten. Im Mai unterzeichnete er in Florida einen Gesetzentwurf, der die Verwendung von Bundes-CBDCs als Geld verbietet. Er will auch die Verwendung von ausländischen CBDCs verbieten. DeSantis glaubt, dass solche Münzen dazu führen, dass gewöhnliche Menschen weniger Macht und die Zentralbank mehr Macht erhalten.
Immer mehr CBDC-Initiativen
Eine digitale Währung der Zentralbank, besser bekannt als CBDC, ist im Wesentlichen nichts anderes als eine digitale Version der traditionellen Fiat-Währung, die von einer Zentralbank ausgegeben wird. Eine CBDC bringt jedoch die Vorteile digitaler Vermögenswerte mit sich und ist daher ein heißes Thema geworden.
Nichtsdestotrotz wird diese neue Art von Währung von einigen mit Argwohn betrachtet, hauptsächlich innerhalb der Krypto-Community. Kritiker behaupten vehement, dass CBDCs eine Bedrohung für die Privatsphäre der Bürger darstellen und den Weg für eine umfassende staatliche Kontrolle ebnen könnten. Auf der anderen Seite sehen einige sie als ein mächtiges Werkzeug zur Förderung der Akzeptanz von digitalen Währungen und zur weltweiten Anwendung der Blockchain-Technologie.
Ein bemerkenswerter Anstieg
Ein bemerkenswerter Anstieg der Anzahl von CBDC-Projekten war im vergangenen Jahr zu beobachten. Die Forschung zu dieser Technologie wird derzeit in mehr als 100 Ländern durchgeführt. Darüber hinaus haben mindestens 39 dieser Länder entweder einen CBDC-Piloten, einen Nachweis des Konzepts oder andere damit verbundene Initiativen in der Pipeline oder bereits durchgeführt.
Bei der US-Notenbank gibt es angeblich keine Eile, einen digitalen Dollar in Umlauf zu bringen. Nach den Wahlen im nächsten Jahr könnte sich diese Politik jedoch ändern. Der Grund dafür ist, dass immer mehr Kandidaten Krypto-bezogene Themen in ihren frühen Kampagnen vorbringen.
Nehmen Sie zum Beispiel Robert F. Kennedy Jr., der seit Mai Bitcoin aktiv als Teil seiner Kampagne für die Nominierung der Demokratischen Partei für das Präsidentenamt fördert. Kürzlich gab er bekannt, dass er bis zu 250.000 Dollar in Bitcoin investiert hat, was zeigt, dass Kryptowährungen in der politischen Arena immer mehr Aufmerksamkeit erregen.
Fazit
Der Aufstieg und die mögliche Implementierung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) bleibt ein umstrittenes Thema. Obwohl es weltweit eine zunehmende Anzahl von CBDC-Projekten und -Studien gibt, mit 39 Ländern, die bereits Pilotprogramme oder ähnliche Initiativen haben, gibt es starken Widerstand gegen einen digitalen Dollar in den USA.
Insbesondere Ron DeSantis, Gouverneur von Florida und Präsidentschaftskandidat, hat eine unerschütterliche Haltung gegen die Einführung von CBDCs und verspricht sogar, sie zu verbieten, wenn er zum Präsidenten gewählt wird. In der Zwischenzeit bringen andere politische Figuren, wie Robert F. Kennedy Jr., die Diskussion über digitale Währungen und Blockchain-Technologie in die politische Arena. Es ist klar, dass die Zukunft der CBDCs in den USA unsicher ist und stark von dem Ausgang der bevorstehenden Wahlen abhängen wird.
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