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Robert Kiyosaki, der bekannte Autor von „Rich Dad Poor Dad“, hat am Neujahrstag seine ersten Prognosen für 2026 geteilt. Laut dem Investor wird das neue Jahr nicht nur eine mögliche Finanzkrise bringen, sondern auch „die größte Chance deines Lebens, reich zu werden“.
In einem YouTube-Video bezeichnet Kiyosaki 2026 als Wendepunkt: „Die meisten Menschen hören bei Veränderung das Wort Gefahr, ich höre Chance.“ Seiner Meinung nach brechen die alten Finanzstrukturen langsam zusammen, was beispiellose Vermögensverschiebungen zur Folge hat.
Kiyosaki betont, dass Anleger aufhören sollten zu sparen und stattdessen in Vermögenswerte investieren sollten, die „außerhalb des Einflusses von Geldmanipulation“ liegen. Dabei nennt er unter anderem Bitcoin (BTC), Gold, Silber, Immobilien und profitable Unternehmen.
Auf der Plattform X äußerte Kiyosaki seine Besorgnis über zunehmende geopolitische Spannungen. Seiner Ansicht nach reicht ein unvorhergesehenes Ereignis, wie einst der Mord an Erzherzog Franz Ferdinand 1914, um eine globale Krise auszulösen. China sieht er dabei als eines der größten Risiken.
Obwohl Robert Kiyosaki seit Jahren für seine düsteren Prognosen bekannt ist, erwies sich ein Teil seiner Strategie als bemerkenswert erfolgreich. Im vergangenen Jahr stieg der Goldpreis um fast 66 Prozent auf 4.322 Dollar. Silber schnitt noch besser ab und verdoppelte seinen Wert auf 71,64 Dollar, ein Anstieg von mehr als 147 Prozent.
Bitcoin (BTC) blieb hingegen zurück. Der Bitcoin-Kurs fiel zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 1. Januar 2026 um 6,87 Prozent und liegt nun rund 29 Prozent unter dem Höchststand von fast 125.000 Dollar. Dennoch hält sich BTC mit einem Kurs von 87.899 Dollar immer noch etwa 20.000 Dollar über dem letzten Zyklus-Hoch.
Trotzdem betont Kiyosaki weiterhin, dass gerade in Zeiten der Unsicherheit die größten Chancen entstehen. Seiner Meinung nach kümmern sich echte Gewinner nicht um Krisen, sondern nutzen den Moment. „Es gibt Verlierer, die hoffen, dass es besser wird, und Gewinner, die jetzt handeln.“
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