Robert Kiyosaki meldet sich mal wieder zu Wort. Der Autor des berühmten Buchs Rich Dad Poor Dad teilt erneut gegen den US-Dollar aus, den er als „Falschgeld“ bezeichnet. Seiner Ansicht nach macht die Inflation das Leben für normale Menschen immer schwerer, während die Reichen vom Geldsystem profitieren. Sein Rat: auf Gold, Silber und vor allem Bitcoin (BTC) umsteigen.
‘Der Dollar ist Falschgeld’
In einem aktuellen Beitrag auf X schrieb Kiyosaki, das globale Finanzsystem sei „kaputt und korrupt“. Er warnte seine Millionen Follower, dass Ersparnisse in Dollar durch die anhaltende Inflation schleichend an Wert verlieren. „Hortet echtes Geld“, sagt er. „Gold, Silber, Bitcoin, Ethereum … nicht dieses falsche Staatsgeld.“
Kiyosaki meint, die Kluft zwischen Arm und Reich werde immer größer – nicht, weil die Reichen härter arbeiten, sondern weil das aktuelle Geldsystem sie begünstigt. „Die Lebenshaltungskosten machen es für Arme und Mittelschicht immer schwerer“, fügte er hinzu.
Laut aktuellen Zahlen aus den Vereinigten Staaten sagen inzwischen drei Viertel der Amerikaner, wegen steigender Preise mehr ausgeben zu müssen. Kiyosaki macht Regierungen und Zentralbanken verantwortlich: „Sie drucken Geld – und du zahlst den Preis.“
Gold und Silber schießen nach oben
Kiyosakis Aussagen folgen auf eine Phase kräftiger Anstiege bei den Edelmetallpreisen. Der Goldpreis stieg in den vergangenen Wochen auf ein neues Rekordhoch von 4.379 Dollar je Unze – der größte wöchentliche Anstieg, der je gemessen wurde. Auch Silber legte zu, mit einem Spitzenwert von über 54 Dollar je Unze.
Der Autor nennt Gold und Silber seit Jahren „echte Vermögenswerte“; seiner Ansicht nach sind es greifbare Werte, die ihren Wert unabhängig von Regierungspolitik oder wirtschaftlichen Schwankungen bewahren.
Bitcoin gehört zu ‘echtem Geld’
Neben Edelmetallen sieht Kiyosaki auch Bitcoin und Ethereum als die moderne Form von echtem Geld. Die beiden Kryptos seien ein notwendiger Schutz vor dem, was er „die Korruption der Fiat-Währungen“ nennt.
Obwohl Bitcoin derzeit unter Druck steht und diese Woche nach einem vorherigen Hoch über 126.000 Dollar auf etwa 108.000 Dollar fiel, bleibt Kiyosaki ausgesprochen optimistisch. In früheren Interviews sagte er sogar voraus, dass Bitcoin eines Tages auf bis zu 13 Millionen Dollar pro Stück steigen könne, falls das Fiat-System weiter erodiert.
Seiner Meinung nach geht es nicht um schnellen Gewinn, sondern um Freiheit: „Wer Bitcoin besitzt, besitzt Unabhängigkeit. Wer Dollar besitzt, besitzt Schulden.“
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