Der US-Investor und Autor Robert Kiyosaki spricht erneut seine Vorliebe für Bitcoin (BTC) aus. Trotz der jüngsten Rückgänge bleibt er von der Stärke der digitalen Währung als langfristige Investition überzeugt. Laut Kiyosaki hat Bitcoin Eigenschaften, die Gold einfach nicht bieten kann.
Kiyosaki setzt klar auf Bitcoin
Robert Kiyosaki lobt Bitcoin wegen eines fundamentalen Unterschieds zu Gold: der absoluten Knappheit. In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag auf X bezeichnet er die digitale Währung als „genial“, gerade weil das Angebot auf 21 Millionen begrenzt ist. Diese Grenze ist technisch im Protokoll verankert und kann nie überschritten werden.
„Wenn der Goldpreis steigt, werden Minenarbeiter dazu angeregt, mehr zu fördern,“ schreibt Kiyosaki. „Aber Bitcoin ist mit einer festen Grenze von 21 Millionen entworfen. Das bedeutet: Es kommt nie mehr dazu. Genial.“
Obwohl er Gold und Silber als wertvolle Vermögenswerte in Zeiten der Inflation anerkennt, ist seine Präferenz klar. Kiyosaki glaubt, dass Bitcoin langfristig als Wertspeicher überlegen ist.
Bitcoin-Kurs weit unter Rekordhoch
Kiyosakis Äußerungen folgen auf eine Phase erheblicher Kursbelastung für Bitcoin. Im Oktober erreichte BTC noch einen Höchststand von über 126.000 Dollar, bevor der Kurs auf unter 60.000 Dollar fiel. Mittlerweile erholt sich der Kurs und Bitcoin handelt wieder um die 70.000 Dollar. Dennoch bleibt dies rund 44 Prozent unter dem Allzeithoch.
Gold zeigt unterdessen einen stabileren Verlauf. Im Januar erreichte das Edelmetall einen Rekordpreis von 5.586 Dollar pro Unze. Nach einem kurzen Rückgang liegt der Goldpreis nun bei etwa 5.000 Dollar und somit immer noch nahe seinem Höchstand.
Folgt Bitcoin dem Weg von Gold?
Einige Analysten sehen die aktuelle Schwäche von Bitcoin als einzigartige Chance. So weist der Marktanalyst ‚Crypto Currency‘ auf X darauf hin, dass BTC sich in einer ähnlichen Akkumulationsphase wie Gold damals befindet, kurz vor dessen parabolischem Ausbruch.
Laut seiner technischen Analyse durchliefen beide Assets eine langwierige Reakkumulationsphase, gefolgt von einer starken Aufwärtsbewegung.
Basierend auf diesen historischen Mustern prognostiziert er, dass Bitcoin bis 2026 auf 600.000 Dollar steigen könnte. Umgerechnet sind das mehr als 558.000 Euro, was eine potenzielle Kurssteigerung von über 750 Prozent bedeutet.
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