Nachdem Donald Trump seine eigene Memecoin auf den Markt gebracht hatte, gab es kurzzeitig Hoffnung für diesen Sektor. Doch mittlerweile stehen die Spaßwährungen wieder deutlich schlechter da. Laut Krypto-Analyst Ali Martinez könnte sich die schwache Performance von Pepe (PEPE) fortsetzen, da die Memecoin „kurz vor einem Absturz“ steht.
Was ist mit PEPE los?
Grundsätzlich sollte jeder wissen, dass Memecoins keinerlei fundamentalen Wert haben. Im Grunde spekuliert man nur darauf, dass genügend Influencer dafür bezahlt werden, das Projekt künstlich in die Höhe zu treiben. Bei PEPE funktionierte das eine Zeit lang gut, aber inzwischen ist auch hier das Momentum verschwunden.
Ali Martinez sieht Anzeichen für eine Fortsetzung des Abwärtstrends, da PEPE nach unten aus einem „parallelen Kanal“ ausgebrochen ist. Die Memecoin befand sich etwa ein Jahr lang innerhalb dieses Kanals, hat nun aber die Unterstützung verloren.
„Ein Anstieg des Verkaufsdrucks könnte den PEPE-Kurs um 70 % nach unten drücken“, warnt Ali Martinez.
Ein paralleler Kanal deutet normalerweise auf eine Aufwärtsbewegung eines Assets hin. Doch für PEPE scheint dieser Trend nun gebrochen zu sein. Ist das das Ende der Memecoins? Könnte die Aufmerksamkeit nun wieder auf Bitcoin zurückkehren – die einzige wirklich relevante Kryptowährung?
Alles dreht sich um Bitcoin
Auch Ali Martinez sieht letztlich Bitcoin als den entscheidenden Faktor. Nach seiner PEPE-Analyse widmet er sich der Nummer eins am Markt. Doch auch hier erkennt er auf dem Wochenchart weiterhin negative Signale. Basierend auf dem MACD, einem Indikator zur Bestimmung der Trendrichtung, sieht er bärische Signale.

Allerdings traf Martinez diese Aussagen bei einem Bitcoin-Kurs von 88.000 Dollar – noch vor dem Absturz auf 78.000 Dollar. Insofern könnte das Schlimmste bereits hinter uns liegen. Daran können wir uns zumindest ein wenig festhalten, denn viel mehr bleibt im Moment nicht.
Nach wie vor sorgt Donald Trump für Unsicherheit, ebenso wie die sich verschlechternde US-Wirtschaft, was selten positiv für den Markt ist. Andererseits war die Panik in dieser Woche so groß, dass eine Bodenbildung nicht ausgeschlossen werden kann.
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