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Ein großer Krypto-Händler setzt Millionen auf einen weiteren Anstieg von Monero (XMR). Auf der Handelsplattform Hyperliquid hat eine neu erstellte Wallet eine Long-Position von mehr als 14 Millionen Dollar eröffnet.

Der Händler arbeitet dabei mit einem vierfachen Hebel und hat bereits Verkaufsorders zu deutlich höheren Kursen platziert. Die höchste Marke liegt bei 516 Dollar. Damit baut die unbekannte Marktpartei eine beträchtliche Position auf einen weiteren Anstieg des Monero-Kurses auf.

Monero-Whale setzt mehr als 14 Millionen Dollar auf steigende Kurse

Laut der Blockchain-Analyseplattform Lookonchain überwies die neue Wallet zunächst rund 3,56 Millionen USDC an Hyperliquid. Anschließend eröffnete der Händler eine Long-Position über 36.000 XMR, die zu diesem Zeitpunkt einen Gesamtwert von etwa 14,33 Millionen Dollar hatte.

Mit einer Long-Position wird auf steigende Kurse gesetzt. Steigt XMR, legt der Wert der Position zu. Fällt der Kurs, entstehen dagegen Verluste.

Dass der Händler mit höheren Kursen rechnet, zeigen die bereits platzierten Verkaufsorders. Ab einem Monero-Kurs von 475 Dollar will der Whale Teile seiner Position verkaufen, um Gewinne zu sichern. Die höchste bekannte Verkaufsorder liegt bei 516 Dollar.

Wer hinter der Wallet steht, ist nicht bekannt. Offen ist auch, warum der Händler gerade jetzt eine derart große Position in Monero eröffnet hat.

Hebel macht Millionenposition zusätzlich riskant

Der Händler hat die vollständigen 14,33 Millionen Dollar nicht selbst eingesetzt. Durch den vierfachen Hebel lässt sich mit rund 3,56 Millionen Dollar Eigenkapital eine Position von mehr als 14 Millionen Dollar halten.

Das erhöht sowohl den möglichen Gewinn als auch das Risiko. Steigt der Monero-Kurs, kann die Rendite auf den eigenen Einsatz schnell zulegen. Bei fallenden Kursen wirkt derselbe Mechanismus in die entgegengesetzte Richtung.

Fällt XMR weit genug, kann die Position letztlich liquidiert werden. Hyperliquid schließt sie dann automatisch, um weiter steigende Verluste zu verhindern.

Die Verkaufsorders zwischen 475 und 516 Dollar sind daher keine Prognose, dass Monero diese Marken tatsächlich erreichen wird. Sie zeigen vor allem, bei welchen Kursen dieser konkrete Händler Gewinne mitnehmen will.

Datenschutz bleibt bei Monero zentrales Thema

Die Millionenposition taucht zu einem Zeitpunkt auf, an dem Monero erneut viel Aufmerksamkeit erhält. XMR unterscheidet sich von vielen anderen Coins durch den starken Fokus auf Datenschutz.

Auf öffentlichen Blockchains lassen sich Transaktionen häufig relativ leicht nachverfolgen. Monero wurde dagegen so konzipiert, dass zentrale Daten abgeschirmt werden. Dadurch ist schwerer festzustellen, wer eine Zahlung sendet, wer sie empfängt und wie viel XMR übertragen wird.

Auch technisch wird dieser Datenschutz weiterentwickelt. Eine wichtige Entwicklung ist FCMP++, ein Upgrade, das die Privatsphäre von Monero-Transaktionen weiter stärken soll.

Diese Eigenschaften machen XMR für Nutzer attraktiv, die ihre Finanzdaten nicht öffentlich auf einer Blockchain sichtbar machen wollen. Gleichzeitig sorgt die begrenzte Nachverfolgbarkeit dafür, dass Monero regelmäßig in Ermittlungen zu gestohlenen Kryptowerten auftaucht.

So wurde XMR zuletzt in Fällen genannt, in denen gestohlene Coins über Handelsplattformen in Monero umgewandelt worden sein sollen. In einem Fall ging es um rund 120 Millionen Dollar in USDT, von denen Tether letztlich Guthaben im Wert von etwa 72 Millionen Dollar einfror. In einem anderen Fall wurden rund 7,9 Millionen Dollar erbeutet; Teile davon sollen über Handelsplattformen in XMR getauscht worden sein.

Das bedeutet nicht, dass Monero oder seine Nutzer automatisch mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen. Die Datenschutztechnologie wird auch von Menschen genutzt, die schlicht nicht wollen, dass ihre Finanztransaktionen für jedermann einsehbar sind.

Für den Whale auf Hyperliquid wird es unterdessen vor allem dann interessant, wenn XMR weiter steigt. Ab 475 Dollar sind die ersten Verkäufe vorgesehen. Bei 516 Dollar liegt die höchste bekannte Verkaufsorder. Durch den eingesetzten Hebel können Kursbewegungen in beide Richtungen am Ende einen Unterschied von mehreren Millionen Dollar ausmachen.

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