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Velocity, eine Plattform, die Unternehmen beim Management von Zahlungsströmen mit Stablecoins unterstützt, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 38 Millionen US-Dollar eingesammelt. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Infrastruktur ausbauen, damit Firmen und Finanzinstitute Stablecoins leichter für internationale Zahlungen und Treasury-Management nutzen können.
Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Dragonfly und FirstMark. Auch Activant Capital, Capital One Ventures, QED Investors, Coinbase Ventures, Wintermute Ventures und Ripple beteiligten sich.
Velocity wurde 2025 gegründet und entwickelt Software, die Stablecoin-Netzwerke mit bestehenden Finanzsystemen verbindet. Dazu zählen unter anderem Banken, Verwahrstellen, Compliance-Lösungen und Systeme zur Transaktionsabwicklung.
Die Plattform richtet sich an Unternehmen, Zahlungsdienstleister, Fintechs und Finanzinstitute, die Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen und Treasury-Management einsetzen.
Nach Angaben von Velocity soll das eingesammelte Kapital dazu dienen, das Netzwerk aus Banken und Zahlungsdienstleistern weiter auszubauen, neue Produkte zu entwickeln und die regulatorische Expertise zu stärken. Seit der Gründung hat das Unternehmen insgesamt knapp 50 Millionen US-Dollar an Finanzierung erhalten.
Die Finanzierung fällt in eine Phase, in der immer mehr Unternehmen in Stablecoin-Anwendungen investieren. Dadurch verschärft sich der Wettbewerb in diesem Markt weiter.
Ein wichtiges Beispiel ist die Einführung von Open USD (OUSD) im Juni. Der an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin wird von mehr als 140 Unternehmen unterstützt, darunter Visa, Mastercard, Coinbase und Ripple.
Gestützt wird das Wachstum dieses Marktes zudem durch eine Reihe neuer Investitionen in Unternehmen, die an Zahlungs- und Settlement-Infrastruktur arbeiten.
Velocity ist nicht das einzige Unternehmen, das in diesem Jahr neues Kapital aufgenommen hat.
Im März beteiligte sich Tether an einer Finanzierungsrunde über 5,2 Millionen US-Dollar für Ark Labs. Das Start-up entwickelt Technologie für die Ausgabe und Abwicklung von Stablecoins im Bitcoin-Netzwerk, um schnellere Zahlungen und neue Finanzanwendungen zu ermöglichen.
Später im selben Monat sammelte OpenFX in einer Series-A-Finanzierungsrunde 94 Millionen US-Dollar ein. Das Unternehmen will sein Netzwerk für internationale Zahlungen nach Südostasien und Lateinamerika ausweiten und zugleich die Liquidität auf der Plattform erhöhen.
Einen Monat später folgte Trace Finance mit einer Finanzierungsrunde über 32 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen entwickelt Infrastruktur, die Bankdienstleistungen, Devisenwechsel und die Abwicklung von Stablecoins für international tätige Unternehmen miteinander verbindet.
Die Investitionswelle passt zur zunehmenden Nutzung von Stablecoins im geschäftlichen Zahlungsverkehr. Laut einer gemeinsamen Analyse von McKinsey und Artemis Analytics dürften Stablecoins im Jahr 2025 reale Zahlungen im Volumen von rund 390 Milliarden US-Dollar pro Jahr abwickeln.
Davon sollen etwa 226 Milliarden US-Dollar auf Geschäftstransaktionen entfallen. Das anhaltende Wachstum dieses Marktes erhöht nach Einschätzung von Analysten die Nachfrage nach verlässlicher Infrastruktur für internationale Zahlungen und Finanzmanagement. Unternehmen wie Velocity positionieren sich damit in einem dynamisch wachsenden Sektor.
Die FATF warnt, dass Kriminelle zunehmend Stablecoins einsetzen. Ein neuer Bericht zeigt weltweit wachsende Risiken bei DeFi, Aufsicht und internationaler Regulierung.
Dollar-Stablecoins erleichtern den Zugang zum US-Dollar. Nach Einschätzung des IWF könnte das den Druck auf schwache Währungen deutlich erhöhen.
Visa führt eine Stablecoin-Plattform ein, über die Banken und Fintechs digitale Zahlungen schneller, günstiger und einfacher abwickeln können.
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