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Ripple hat einen Plan vorgestellt, um das XRP Ledger bis 2028 gegen leistungsfähige Supercomputer abzusichern. Die Bedrohung durch Quantencomputer, die die Sicherheit von Blockchains knacken könnten, ist nach Angaben des Unternehmens von einer theoretischen zu einer ernstzunehmenden Gefahr geworden.
Quantencomputer könnten zukünftig die mathematischen Schlüssel knacken, die Blockchains sichern. Damit wären die Gelder der Nutzer leicht zu erbeuten. Ripple hat den Weg zur Quantum-Resistenz daher in vier Phasen unterteilt, wie gestern angekündigt wurde.
Phase 1 ist ein Notfallplan für den Fall, dass die Bedrohung schneller eintritt als erwartet. Klassische Signaturen werden dann sofort abgeschafft und alle Coins müssen auf quantensichere Konten umziehen.
Phase 2 läuft bereits und soll Mitte 2026 abgeschlossen sein. Ripple kartiert derzeit gemeinsam mit dem Forschungsbüro Project Eleven alle Schwachstellen des Netzwerks und testet mögliche Lösungen.
Phase 3 ist für die zweite Hälfte des Jahres 2026 geplant. Dann werden die neuen Sicherheitsmethoden in einem Testnetzwerk eingeführt, damit Entwickler damit üben können, ohne das eigentliche Netzwerk zu gefährden.
Phase 4 ist die größte Hürde: die vollständige Umstellung des gesamten Netzwerks auf quantensichere Signaturen. Diese soll bis 2028 abgeschlossen sein.
Laut Ripple ist das XRP Ledger besser vorbereitet als die Konkurrenz. „XRPL unterstützt native Schlüsselrotation, was bedeutet, dass Nutzer von potenziell anfälligen Schlüsseln wechseln können, ohne ihre zugrunde liegenden Konten ändern zu müssen. Dies steht im Gegensatz zu den meisten anderen Blockchains, darunter Ethereum, wo es kein protokollspezifisches Äquivalent gibt“, schreibt das Unternehmen.
Ein Quantencomputer ist eine neue Art von Supercomputer, der Berechnungen auf völlig andere Weise ausführt als herkömmliche Computer. Dadurch kann ein solches Gerät mathematische Rätsel lösen, für die normale Computer Millionen von Jahren benötigen würden.
Und genau das ist das Problem für Krypto. Die Sicherheit von Blockchains wie der von XRP basiert auf solchen Rätseln. Jedes Mal, wenn ein XRP-Inhaber eine Transaktion signiert, wird sein öffentlicher Schlüssel auf der Blockchain sichtbar.
Ein Quantencomputer könnte aus diesem öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel ableiten. Besonders Wallets, die seit Jahren nicht mehr genutzt wurden, sind gefährdet, da Angreifer ausreichend Zeit haben, sie zu knacken.
Keine der großen Blockchains ist heute gegen Quantencomputer gewappnet, und daher arbeiten mehrere Netzwerke intensiv an ihren eigenen Konzepten.
Ethereum hat laut Experten den ausgearbeitetsten Plan. Gründer Vitalik Buterin stellte vor einigen Monaten einen Vierjahresplan vor, der die Schwachstellen schrittweise adressiert. Auch Polkadot und Cardano arbeiten an eigenen Lösungen.
Bei Bitcoin gibt es noch heftige Diskussionen über das Vorgehen. Sicherheitsexperte Jameson Lopp schlug kürzlich vor, alle anfälligen Adressen zu sperren. Das betrifft etwa 5,6 Millionen Bitcoin, darunter die Coins des mysteriösen Erfinders Satoshi Nakamoto. Gegner wie Adam Back und Samson Mow bezeichnen dies als Bruch mit Bitcoins Unveränderlichkeit.
Andere große Netzwerke wie BNB Chain und TON haben noch überhaupt keinen Plan, obwohl auf diesen Blockchains Werte in Höhe von Hunderten von Milliarden liegen. CZ, der Gründer von Binance, sagte im März, dass Kryptowährungen „einfach ein Upgrade benötigen“ und dass kein Grund zur Panik bestehe.
Ripple schlägt nicht ohne Grund Alarm. Google Quantum AI veröffentlichte kürzlich ein Paper, aus dem hervorgeht, dass ein Angriff auf Bitcoin näher ist als gedacht. Die benötigte Rechenleistung wurde mittlerweile nach unten korrigiert und Analysten nennen 2029 als Q-Day, den Zeitpunkt, an dem die Technologie reif genug ist, um Blockchains zu knacken.
Ripple betont, dass es derzeit noch keine akute Gefahr gibt, aber die Uhr tickt. „Die Ergebnisse deuten nicht auf einen unmittelbaren Durchbruch hin. Sie machen jedoch deutlich, dass Systeme, die langfristig Werte sichern sollen, mit der Planung eines Post-Quantum-Übergangs beginnen müssen“, so das Unternehmen.
Das XRP-Team warnt zudem vor dem „Harvest now, decrypt later“-Szenario. „Angreifer können heute öffentlich sichtbare kryptografische Daten aus der Blockchain sammeln und aufbewahren, um abzuwarten, bis die Quantenhardware ausgereift genug ist, um sie zu knacken und an die dahinterliegenden Vermögenswerte zu gelangen“, schreibt Ripple in der Ankündigung.
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