Ripple-Topmanager Brad Garlinghouse tritt am Mittwoch, den 9. Juli, vor den US-Senatsausschuss für Bankwesen. Er wird dort über die dringende Notwendigkeit klarer Kryptoregulierung sprechen. Garlinghouse ist als Zeuge während einer Anhörung des Unterausschusses für digitale Vermögenswerte eingeladen.
Aufruf zu klaren Regeln
Garlinghouse gibt über X bekannt, dass er sich geehrt fühlt, eingeladen zu sein. Während der Sitzung wird er zusammen mit Vertretern von unter anderem Coinbase, Kraken und Circle seine Sichtweise teilen, wie Gesetzgebung in den USA Innovation unterstützen kann, ohne den Verbraucherschutz zu vernachlässigen.
Der Senatsausschuss für Bankwesen spielt eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Finanzpolitik in den Vereinigten Staaten. Für die Kryptobranche ist dies daher eine wichtige Bühne, um strukturelle Veränderungen zu befürworten.
Ripple legt langjährigen Rechtsstreit bei
Brad Garlinghouse spricht den US-Senat in einem entscheidenden Moment für Ripple an. Das Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP, der RLUSD-Stablecoin und dem XRP Ledger versucht, endgültig einen Schlussstrich unter einen langjährigen Rechtsstreit zu ziehen. Ein US-Richter entschied letztes Jahr, dass XRP kein Wertpapier ist – ein wichtiger Sieg für Ripple.
Kürzlich entschied das Unternehmen auch, seine Berufung gegen das Verbot des institutionellen Verkaufs von XRP zurückzuziehen. Damit bleibt dieses Verbot in Kraft. Zuvor hatten Ripple und die SEC noch versucht, den Richter umzustimmen, jedoch vergeblich.
Mit diesen Schritten scheint ein Ende des fast fünf Jahre dauernden Rechtsstreits in Sicht. Dennoch ist Ripple seit 2013 in Kontakt mit US-Regulierungsbehörden. Neben der SEC hatte das Unternehmen auch mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) und dem Financial Stability Oversight Council zu tun.
Garlinghouse ist seit Jahren eine wichtige Stimme in der Debatte über Kryptoregeln. Seine Erfahrung und Position machen ihn zu einem einflussreichen Teilnehmer an der Anhörung im Senat.
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