Der Bitcoin-Kurs erreichte gestern kurzzeitig 42.000 Dollar, was unter anderem auf das Kaufverhalten der reichsten Anleger des Marktes zurückzuführen ist, nämlich der viel diskutierten institutionellen Anleger. Einem neuen Bericht von CoinShares zufolge haben institutionelle Parteien in der vergangenen Woche erneut 176 Millionen Dollar in den Markt gepumpt, womit sich das Gesamtvolumen der letzten 10 Wochen auf 1,76 Milliarden Dollar beläuft.
Größter Anstieg seit Oktober 2021
Dieser massive Lauf unter den institutionellen Anlegern ist der größte seit Oktober 2021. Damals gab es viel Hype um die Einführungen von Bitcoin Futures ETFs in den Vereinigten Staaten.
Wir wissen auch, dass der Bitcoin-Kurs anschließend im November 2021 den vorläufigen Allzeithoch von 69.000 Dollar erreichte. Können wir dieses Kunststück in den kommenden Monaten wiederholen?
Laut CoinShares sind Amerika, Deutschland und Kanada am aktivsten auf dem Markt, während Bitcoin und Ethereum die interessantesten Investitionen für die Reichen sind.
„Regional lag der Fokus auf Kanada, Deutschland und Amerika, die Zuflüsse von 79 Millionen, 57 Millionen bzw. 54 Millionen Dollar verzeichneten“, heißt es im Bericht von CoinShares.
Bitcoin ist der große König
Auch wenn es um institutionelles Geld geht, ist Bitcoin der große König. Insgesamt kamen 133 Millionen Dollar für die größte Münze des Marktes herein, obwohl es auch einen Zufluss von 3,6 Millionen Dollar für ein Short Bitcoin-Fonds gab.
Das ist ein Fonds, mit dem man auf Kursrückgänge von Bitcoin wetten kann.
Ethereum verzeichnete in der vergangenen Woche Zuflüsse von 31 Millionen Dollar, womit das Gesamtvolumen der letzten fünf Wochen auf 134 Millionen Dollar steigt. Zum ersten Mal in diesem Jahr sind die Nettozuflüsse damit positiv für Ethereum.

Während Bitcoin einen Anstieg von 1,6 Milliarden Dollar an Kapital verzeichnen kann, beläuft sich der Anstieg für Ethereum auf nur 10 Millionen Dollar. Solana schneidet in dieser Hinsicht noch besser ab, mit einem Zufluss von 143 Millionen Dollar.
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