Aus einem neuen Bericht von CoinGecko geht hervor, dass die US-Behörden im Jahr 2024 mehr als 19 Milliarden Dollar Kapital von Krypto-Unternehmen durch Vergleiche vor Gericht erbeutet haben.
$12,7 Milliarden von FTX und Alameda
Der größte Betrag wurde natürlich bei FTX und Alameda Research eingezogen. Von diesen Parteien konnte die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) 12,7 Milliarden Dollar beschlagnahmen.
Dieser Betrag wird verwendet, um ehemalige Nutzer der Plattform zu entschädigen. Schätzungsweise 11,2 Milliarden Dollar von den 12,7 Milliarden Dollar fließen zurück an die Nutzer und andere Gläubiger von FTX.
Der zweithöchste Betrag stammte von Terraform Labs, die sich bereit erklärten, 4,5 Milliarden Dollar zu zahlen, nachdem eine Jury einstimmig über die Schuld des Unternehmens und seines Gründers Do Kwon in einem von der Securities and Exchange Commission (SEC) angestrengten Betrugsfall entschieden hatte.
Genesis zahlte 2 Milliarden Dollar an Vergleichsgeldern, nachdem das Büro des New Yorker Generalstaatsanwalts die Firma und andere Angeklagte beschuldigt hatte, Verluste von über 1,1 Milliarden Dollar von Nutzern des Gemini Earn-Programms verschleiert zu haben.
Acht Vergleiche für 19,45 Milliarden Dollar im Jahr 2024
Insgesamt haben die US-Behörden laut CoinGecko im Jahr 2024 19,45 Milliarden Dollar aus acht verschiedenen Vergleichen erbeutet. Dies entspricht einem Anstieg von 78,9 % im Vergleich zu 2023.
„Angesichts der Tatsache, dass die US-Behörden offenbar nicht die Absicht haben, ihre Maßnahmen gegen die Kryptoindustrie zu reduzieren, könnte 2024 auf dem besten Weg sein, mehr Vergleiche zu erzielen als im Vorjahr“, schreibt CoinGecko.
Das klingt, als ob die US-Behörden eine Art Hexenjagd auf Krypto-Unternehmen veranstalten. Doch man darf nicht vergessen, dass es nur logisch ist, dass Betrugsfälle wie die von FTX, Terraform Labs und Genesis dabei sind.
Diese Missstände haben keinen Platz in der Branche, schaden dem Ruf von Bitcoin und sollten mit Schimpf und Schande verbannt werden.
Argentinien lässt 25 Krypto-Konten in LIBRA-Affäre einfrieren
Ein argentinischer Richter hat im LIBRA-Verfahren 25 Krypto-Konten einfrieren lassen und KYC-Daten angefordert, um verschwundene Millionenbeträge und Zahlungsströme lückenlos nachzuvollziehen.
FATF warnt: Stablecoins immer häufiger für Geldwäsche genutzt
Die FATF warnt, dass Kriminelle zunehmend Stablecoins einsetzen. Ein neuer Bericht zeigt weltweit wachsende Risiken bei DeFi, Aufsicht und internationaler Regulierung.
Kapstadt jagt Krypto-Protzer mit gefälschten Kennzeichen
Nach Angaben der Stadtverwaltung nutzen mutmaßliche Finanz-Influencer immer häufiger Luxusautos, um Wohlstand und Erfolg zur Schau zu stellen.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
XRP: Analyst hält Anstieg auf 42 Dollar für möglich – doch eine Hürde bleibt
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
