Satoshi Nakamoto, der mysteriöse Schöpfer von Bitcoin (BTC), hat plötzlich eine beträchtliche Menge BTC erhalten. Diese Transaktion erregt innerhalb der Krypto-Community derzeit große Aufmerksamkeit. Ist das ein Zeichen dafür, dass Satoshi wieder aktiv ist?
Transaktion auf der Blockchain einsehbar
Laut Blockchain-Daten wurden 2,5 Bitcoin (BTC) an eine Adresse gesendet, die seit langem mit Satoshi Nakamoto in Verbindung gebracht wird. Diese Adressen gehören zu einer Gruppe von Wallets, die zusammen schätzungsweise mehr als eine Million Bitcoin mit einem Gesamtwert von über 70 Milliarden Dollar enthalten. Seit den Anfangstagen des Netzwerks wurden diese Coins nicht bewegt.
Der Eingang der Gelder wurde über öffentliche Blockchain-Daten sichtbar und unter anderem in sozialen Medien geteilt. Es handelte sich ausschließlich um eine eingehende Transaktion. Es wurden keine Bitcoin von der Adresse aus bewegt. Damit bleibt das seit Jahren beobachtete Muster bei Adressen, die Satoshi zugeschrieben werden, bestehen.
Wichtig ist, dass jeder Coins an jede beliebige Adresse senden kann, ohne dass der Empfänger dafür aktiv werden muss. Eine eingehende Transaktion sagt daher nichts darüber aus, wer die privaten Schlüssel besitzt oder ob diese Person aktiv ist. Es wurde auch keine Nachricht, Signatur oder andere zusätzliche Information mit der Transaktion verbunden.
Wallets die mit Satoshi in Verbindung gebracht werden
Adressen, die mit Satoshi Nakamoto assoziiert werden, gehören zu den am meisten beobachteten im Bitcoin-Netzwerk. Das liegt an ihrem historischen Wert und der großen Menge an Bitcoin, die damit verbunden ist. Satoshi war seit 2011 nicht mehr öffentlich aktiv, und keiner der zugehörigen Coins wurde je ausgegeben.
Experten betonen, dass nur ausgehende Transaktionen oder das kryptografische Signieren einer Nachricht mit bekannten privaten Schlüsseln relevant wären, um Schlussfolgerungen zu ziehen. Solange das nicht passiert, bleiben solche Transaktionen vor allem eine Kuriosität.
Der Markt reagierte kaum auf die Nachricht. Der Bitcoin-Preis blieb stabil, was darauf hindeutet, dass Anleger solche Ereignisse vor allem als symbolisch betrachten. Das Mysterium um Satoshi Nakamoto bleibt damit unverändert, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dies für immer so bleiben wird.
Krypto-Marktbericht: Bitcoin fällt um 2 Prozent, Warnsignale nehmen zu
Bitcoin gibt nach, und mehrere Faktoren sprechen für einen möglichen stärkeren Rückgang. So stehen Bitcoin und andere Coins derzeit da.
Bitcoin durch nichts gedeckt? Peter Schiff befeuert alte Debatte
Peter Schiff meint, der Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks schaffe keinerlei Deckung. Warum Befürworter das völlig anders sehen.
Hacker erbeuten 4.000 Bitcoin über Gutscheine: „kritische Schwachstelle offengelegt“
4.000 Bitcoin sind durch einen Bug verschwunden, der gefälschte Coins entstehen ließ. Mehr als 80 Börsen und Unternehmen stehen nun ohne ihre Deckung da.
Meistgelesen
Analyst: XRP könnte die größte verpasste Chance unseres Lebens werden
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Kryptoexperte erklärt, warum 1.000 XRP genügen könnten
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nvidia erwartet Robotikmarkt von 50 Billionen Dollar: Fünf Aktien im Blick
Jensen Huang sieht rund um physische KI und humanoide Roboter einen riesigen Markt entstehen. Diese fünf Unternehmen könnten davon profitieren.
