Am Mittwoch, den 24. Mai, startete der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, gemeinsam mit Elon Musk seine US-Präsidentschaftskampagne auf Twitter Spaces. Die Sitzung zog fast 300.000 Zuhörer an. Während des Gesprächs versprach DeSantis, den Status von Bitcoin zu schützen, wenn er zum Präsidenten gewählt wird.
„Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen die Freiheit haben sollten, sich mit Bitcoin zu beschäftigen. Als Präsident werde ich dafür sorgen, dass das Recht, Aktivitäten mit Bitcoin auszuführen, erhalten bleibt“, erklärte er.
Ein entscheidender Moment
Die Aussagen von DeSantis kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, da die US-Aufsichtsbehörden eine zunehmend feindselige Haltung gegenüber Kryptowährungen einnehmen. Gary Gensler, der Vorsitzende der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), hat kürzlich behauptet, dass fast alle Kryptowährungen als ‚Wertpapiere‘ eingestuft werden sollten und damit in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Bitcoin stellt jedoch eine bemerkenswerte Ausnahme dar, da es von den meisten führenden Regulierungsbehörden als Rohstoff anerkannt wird.
DeSantis versus Trump
In den Vorwahlen tritt DeSantis, der republikanische Kandidat, gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump an. DeSantis hat in der Vergangenheit bereits seine Unterstützung für Kryptowährungen bekundet. Obwohl er die inhärenten Risiken von Kryptowährungen anerkennt, betonte der Gouverneur von Florida, dass Menschen in der Lage sein sollten, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. DeSantis erklärte:
„Ich habe einfach nicht das Bedürfnis, alles zu regulieren, was die Menschen in diesem Sektor tun. Das aktuelle Regime will offenbar loswerden Bitcoin und wenn diese Situation noch vier Jahre anhält, werden sie es wahrscheinlich schließlich zu Fall bringen.“
DeSantis kritisiert CBDCs
Obwohl DeSantis ein Befürworter von Kryptowährungen ist, ist er weniger positiv gegenüber Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs). Er glaubt, dass CBDCs nicht im Interesse der amerikanischen Bürger sind. DeSantis vermutet, dass die Bundesregierung diese nutzen wird, um die finanziellen Aktivitäten der Bürger zu kontrollieren und zu überwachen. In diesem Sinne hat DeSantis Anfang dieses Monats ein Gesetz unterzeichnet, das CBDCs als unvereinbar mit dem Uniform Commercial Code von Florida ausweist.
Er äußerte seine Bedenken wie folgt: „Ich habe Zweifel, ob der Kongress ein Gesetz zur Förderung von CBDCs verabschieden würde. In Florida bemühen wir uns, unsere Bürger vor den potenziellen Risiken von CBDCs zu schützen. Solche digitalen Währungen könnten nämlich einen ernsthaften Eingriff in die finanziellen Freiheiten und die Privatsphäre der Menschen darstellen.“
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