Bitcoin (BTC) ist in den letzten Jahren stark gestiegen, bleibt aber nun schon eine Weile bei etwa 100.000 Dollar stecken. Viele Investoren zweifeln, ob das Potenzial nun erschöpft ist. Doch der weltberühmte niederländische Analyst PlanB bleibt optimistisch. Basierend auf seinem bekannten Stock-to-Flow (S2F) Modell glaubt er, dass noch ein enormer Anstieg bevorsteht.
Bitcoin wird Millionen Dollar wert
PlanB, bekannt durch sein Stock-to-Flow (S2F) Modell, prognostiziert einen durchschnittlichen Bitcoin Kurs von 500.000 Dollar zwischen 2024 und 2028. Dies basiert er auf der aktualisierten Version seines S2F-Modells. Der Analyst hat die Daten erneut analysiert, bis zum Block 840.000. Dies ist der Zeitpunkt der letzten Halving, die im April des vergangenen Jahres stattfand. Auf Basis dieser Neuberechnung kommt er zu seiner bemerkenswerten Vorhersage. Danach wird es noch besser. Zwischen 2028 und 2032 erwartet der Niederländer einen durchschnittlichen Kurs von 4 Millionen Dollar.
Die Prognose des Analysten hat erhebliche Implikationen für den Kurs. Bitcoin müsste nämlich weit über 500.000 Dollar steigen, um die niedrigeren Bewertungen der letzten anderthalb Jahre auszugleichen. Ein Spitzenwert irgendwo zwischen 500.000 und 1 Million Dollar ist dann nicht ausgeschlossen. Im Vergleich zum aktuellen Kurs würde das einer Steigerung von etwa 367 bis 834 Prozent entsprechen.
Sollten Sie das S2F-Modell nicht kennen: Es ist ein ökonomisches Modell, das die Knappheit eines Assets (in diesem Fall BTC) mit dem Preis verbindet. Das Einzigartige an Bitcoin ist, dass das Angebot alle vier Jahre durch das Halving verändert wird. Dadurch wird die digitale Währung knapper, und das beeinflusst den Kurs.
Kritik am S2F-Modell
Die Vorhersage von PlanB klingt wie Musik in den Ohren. Doch inwiefern war das Modell in der Vergangenheit korrekt? In seinem Beitrag wirft der Analyst auch einen Blick zurück. Das ursprüngliche S2F-Modell von 2019 prognostizierte für den Zeitraum 2020–2024 einen Preis von 55.000 Dollar. Der tatsächliche durchschnittliche Kurs über diesen Zeitraum lag jedoch deutlich darunter, nämlich bei 34.000 Dollar.
Trotz dieser Unterbewertung, fällt dies laut PlanB noch in die „normale Bandbreite.“ Als er diese Vorhersage machte, stand Bitcoin schließlich noch unter 4.000 Dollar. „Nicht schlecht, angesichts der Umstände,“ so der Analyst auf X.
Gleichzeitig gibt es große Kritik in der Kryptogemeinschaft. Über Zeit scheint das Modell immer weniger genau zu sein und prognostiziert einen zu hohen durchschnittlichen Kurs. So lag der Durchschnitt während des letzten Zyklus um mehr als 38 Prozent niedriger.
Wenn wir von dieser Kritik ausgehen, könnten wir für den kommenden Zyklus eine noch größere Fehlermarge annehmen. Angenommen wir nehmen 50 Prozent, dann würde dies einen durchschnittlichen Kurs von 250.000 Dollar bedeuten. Dann sieht es plötzlich ganz anders aus. Ein ‚realistischer‘ Spitzenwert liegt dann mit etwas Pi-mal-Daumen irgendwo zwischen 300.000 und 400.000 Dollar.
PlanB schreibt selbst, dass er mit einem Durchschnitt zwischen 300.000 und 600.000 Dollar auch zufrieden wäre.
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