Der beliebte Analyst Jason Pizzino erwartet nicht, dass wir diese Woche das Ende des Bullenmarktes für Bitcoin gesehen haben. Er meint, es könnte „noch viel verrückter“ werden. Laut Pizzino könnte der Kryptomarkt auf dem Weg zu einem Marktwert von 5,3 Billionen Dollar sein.
Wichtige psychologische Grenze bei 4 Billionen Dollar
Laut Pizzino ist die Grenze von 4 Billionen Dollar ein wichtiges psychologisches Niveau für den Markt. Der Gesamtmarktwert des Kryptomarktes, ohne Stablecoins, liegt derzeit etwas über 3,5 Billionen Dollar.
Pizzino stützt seine Analyse auf historische Preismuster zwischen Ende 2022 und Anfang 2024. Diese Daten verwendet er, um neue Kursziele und Widerstandsniveaus zu projizieren. „Die 150-Prozent-Projektion vom Tief im August 2024 funktioniert überraschend gut,“ sagt er. „Das nächste Niveau liegt bei rund 3,8 Billionen Dollar, was ein typischer Widerstand ist.“
Nächste Ziele: 4,7 bis 5,3 Billionen Dollar
Nach dem erwarteten Widerstand bei 3,8 Billionen sieht Pizzino Raum für einen weiteren Anstieg. Er nennt der Reihe nach die Niveaus von 4 Billionen (psychologische Barriere), 4,7 Billionen, 5 Billionen und 5,3 Billionen Dollar als mögliche Höhepunkte.
Obwohl er anerkennt, dass der Markt bereits stark gestiegen ist, stellt er fest, dass Bullenmärkte oft länger andauern, als viele Anleger erwarten. „Wir befinden uns immer noch in einer Phase, in der viel Raum für Wachstum besteht. Die Dinge können noch eine Weile verrückter werden,“ so der Analyst.
Bitcoin erreicht neues Allzeithoch
Der Bitcoin-Kurs verzeichnete früher diese Woche ein neues Allzeithoch von über 123.000 Dollar. Pizzino gibt in seiner Analyse an, dass Bitcoin damit erheblich zur breiteren Marktrally beiträgt.
Dennoch ist es laut ihm wichtig, sich nicht nur auf Bitcoin zu konzentrieren. Der breitere Kryptomarkt bewegt sich mit, und das ist laut ihm ein Zeichen für Marktreife und institutionelles Engagement.
Vorsichtiger Optimismus
Trotz des Optimismus bleibt Pizzino vorsichtig. Er warnt vor möglichen Korrekturen und temporären Rückfällen, wie sie in starken Aufwärtsmärkten üblich sind. Dennoch sieht er diese Momente als gesunde Pausen innerhalb eines breiteren Aufwärtstrends.
„Solange wir innerhalb der technischen Muster bleiben, gibt es genügend Chancen,“ so Pizzino.
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