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Peter Schiff hat erneut Öl ins Feuer der Diskussion um Bitcoin (BTC) gegossen. Der bekannte Goldbefürworter und Bitcoin-Skeptiker prognostiziert, dass der Bitcoin-Kurs stark fallen könnte, sobald die Marke von 50.000 Dollar durchbrochen wird.
Laut Schiff könnte Bitcoin nach einem solchen Bruch schnell unter 20.000 Dollar zurückfallen. Damit würde der Coin seiner Meinung nach endlich das Vertrauen vieler Langzeitinvestoren erschüttern.
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Schiff stellt fest, dass es immer noch zu viel Selbstzufriedenheit im Markt gibt. Seiner Meinung nach ist dies ein Zeichen dafür, dass Bitcoin noch nicht nahe an einem echten Tiefpunkt ist.
Solange Anleger jeden Rückgang als Kaufgelegenheit sehen, ist von einer echten Kapitulation aus seiner Sicht noch keine Rede. Erst wenn auch überzeugte Halter zu zweifeln beginnen, könnte der Markt seiner Meinung nach einen Boden finden.
Der Zeitpunkt seiner Aussage ist nicht zufällig. Bitcoin fiel kürzlich unter 70.000 Dollar und bewegte sich in der Spanne von 66.000 bis 67.000 Dollar. Damit liegt der Coin weit unter dem Rekordstand von etwa 126.000 Dollar Ende 2025.
Der Rückgang erfolgte zu einem Zeitpunkt schwachen Sentiments im Krypto-Markt. ETF-Abflüsse, makroökonomische Unsicherheit und Kapitalrotation in Richtung KI-Aktien belasten den Markt.
Zudem sorgten Bewegungen von alten Coins und Zahlungen im Zusammenhang mit Mt. Gox für zusätzliche Nervosität. Mt. Gox übertrug etwa 10.422 Bitcoin auf neue Wallets im Zusammenhang mit Zahlungen an Gläubiger.
Auch ein kleiner Verkauf durch Strategy sorgte für Panik. Obwohl es sich um einen kleinen Teil der Gesamtposition handelte, kam die Nachricht zu einem heiklen Zeitpunkt.
Die Reaktion aus der Bitcoin-Community war erwartungsgemäß heftig. Viele Nutzer wiesen darauf hin, dass Schiff seit Jahren eine bärische Haltung gegenüber Bitcoin einnimmt und bereits häufig drastische Abstürze vorhergesagt hat.
Bitcoin-Anhänger sehen sein neues Kursziel daher vor allem als die x-te Warnung, die möglicherweise erneut nicht zutreffen wird. Einige erinnerten daran, dass Schiff Bitcoin bereits kritisierte, als der Kurs noch bei etwa 1.000 Dollar lag.
Andere betonen, dass selbst 20.000 Dollar kein Grund wäre, das Netzwerk abzuschreiben. Für überzeugte Halter geht es bei Bitcoin nicht nur um Kursgewinne, sondern um ein dezentrales, zensurresistentes Geldsystem.
Die Diskussion berührt einen alten Konflikt. Schiff steht für die traditionelle Goldansicht: Wert muss greifbar sein, eine jahrtausendealte Historie haben und sich von digitaler Spekulation abheben.
Bitcoin-Anhänger sehen das anders. Für sie hängt Knappheit nicht von der physischen Form ab, sondern von Regeln, Dezentralisierung und Resistenz gegen Manipulation.
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