Goldanleger und Bitcoin-Gegner Peter Schiff prognostiziert eine Eiszeit für den Kryptosektor. „Wir stehen nicht vor dem Beginn eines neuen Krypto-Winters, denn das würde bedeuten, dass danach ein Frühling kommt. Bereitet euch auf eine Krypto-Eiszeit vor. Fängst du schon an zu frieren?“ so schreibt er auf X.
Sollten wir uns um Krypto Sorgen machen?
Natürlich ist es nie angenehm, solche Aussagen zu hören, besonders wenn der Markt tatsächlich stark fällt. Doch genau das macht Peter Schiff schon seit Jahren.
Er schreibt seit Jahren über das Ende von Bitcoin (BTC) und oft, wenn er solche Artikel veröffentlicht, befindet sich der Kurs gerade an einem Tiefpunkt. Es wäre also nicht überraschend, wenn der Markt bald wieder dreht und von hier aus zu steigen beginnt.
Dennoch ist es nicht erfreulich zu sehen, dass Bitcoin in der vergangenen Woche 6,45 Prozent verloren hat und Altcoins noch stärker eingebrochen sind. Bei Ethereum (ETH) zum Beispiel gab es einen Rückgang von 13,02 Prozent, während XRP 9,25 Prozent einbüßte.
Dies sind Rückgänge, die man über einen kurzen Zeitraum lieber nicht sehen möchte. Solana (SOL) fiel sogar um etwa 20 Prozent, während Hyperliquid (HYPE) fast 26 Prozent verlor.
Warum fallen die Kurse?
Die Rückgänge beschränken sich übrigens nicht nur auf die Kryptowelt. Auch der amerikanische Aktienmarkt ist seit drei Tagen in Folge gefallen und hat zu kämpfen. Die jüngste Schwäche scheint durch starke Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten ausgelöst worden zu sein.
Das Wirtschaftswachstum scheint höher als erwartet und die Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung fiel niedriger aus als erwartet. Es geht also gut mit der Wirtschaft, und dennoch erlitt der Markt einen Rückschlag.
Dies dürfte damit zusammenhängen, dass die US-Zentralbank dadurch weniger Zinssenkungen vornehmen kann. Aufgrund solcher Daten scheint das zumindest immer weniger notwendig zu sein.
Obwohl dies kurzfristig als bearish angesehen wird, ist es langfristig natürlich positiv, dass es der Wirtschaft gut geht. Denn ohne eine starke US-Wirtschaft ist ein Bullenmarkt praktisch unmöglich.
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