Der bekannte Goldinvestor Peter Schiff hat erneut scharf gegen Bitcoin ausgeteilt. Seiner Ansicht nach ist die Erholung der Digitalwährung auf 114.000 Dollar nichts weiter als eine sogenannte Dead-Cat-Bounce, eine kurze Erholung, die keinen echten Trendwechsel markiert.
Bitcoin erholt sich – hinkt aber hinterher
Schiff weist darauf hin, dass Bitcoin, in Gold umgerechnet, noch immer 25 Prozent unter dem August-Niveau liegt. Gleichzeitig eilen Gold und Silber von Rekord zu Rekord. Am Montag kletterte der Goldpreis über 4.080 Dollar, und Silber erreichte 51,60 Dollar je Unze.
Nach einer massiven Liquidation von rund 16 Milliarden Dollar fiel Bitcoin vergangene Woche in kurzer Zeit von 122.000 auf 100.600 Dollar. Inzwischen gab es eine gewisse Erholung, doch der Bitcoin-Kurs bleibt deutlich unter den Niveaus von vor dem Crash. Laut Schiff bestätigt das, dass Anleger zu viel Gewicht auf Volatilität statt auf Stabilität legen.
Edelmetalle gewinnen an Boden
Im vergangenen Monat legte Gold um fast 10 Prozent zu, während Silber mehr als 12 Prozent gewann. Schiff meint, Edelmetalle bräuchten keine Zwischenrally, um ihren Wert zu beweisen. Bitcoin nennt er weiterhin „eine Blase, getarnt als digitales Gold“.
Schiff rät Anlegern, mögliche Erholungen bei Bitcoin zum Verkaufen zu nutzen. „Hört auf, Volatilität mit Wert zu verwechseln, und wechselt in Assets, die ihre Stärke seit Jahrzehnten unter Beweis stellen“, so der Amerikaner.
Was meinst du? Hat Schiff recht, und ist die Idee, dass Bitcoin als digitales Gold fungieren kann, bloße Einbildung? Vorerst scheint der Markt das jedenfalls nicht so zu sehen, denn Bitcoin hat über die Jahre hinweg besser abgeschnitten als Gold.
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