Bitcoin (BTC) erreichte im Januar ein neues Allzeithoch (ATH) von fast 109.000 $, ist seitdem jedoch erheblich gesunken und liegt derzeit bei etwa 97.000 $. Trotz dieses Rückgangs bleiben viele Analysten optimistisch und erwarten, dass der Kurs in diesem Jahr noch erheblich steigen wird. Der erfahrene Investor Peter Brandt teilt jedoch nicht dieses Optimismus.
In einem kürzlichen X-Post äußerte Brandt Zweifel an der Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin vor 2030 die Grenze von 200.000 $ durchbrechen wird. Aber warum?
Technische Hindernisse bremsen weiteren Anstieg
Brandt sieht erhebliche technische Hindernisse, die einen weiteren Anstieg des Bitcoin-Kurses behindern könnten. Obwohl BTC derzeit bei etwa 97.000 $ handelt, weist er auf ein wichtiges Widerstandsniveau zwischen 100.000 $ und 120.000 $ hin.
Ein entscheidender technischer Faktor ist der 8-Wochen gleitende Durchschnitt, der knapp über dem aktuellen Kurs liegt. Dieser Durchschnitt wird verwendet, um die allgemeine Trendrichtung und das Momentum zu bestimmen. Da Bitcoin sich darunter befindet, könnte ein weiterer Anstieg ohne starken Kaufdruck schwierig werden.
Zusätzlich bewegt sich Bitcoin laut Brandt innerhalb eines langfristig steigenden Kanals, der seit 2012 sichtbar ist. Historisch gesehen führten frühere parabolische Anstiege oft zu scharfen Korrekturen. Sollte es BTC nicht gelingen, den Widerstand zu durchbrechen, könnte der Kurs auf das starke Unterstützungsniveau zwischen 60.000 $ und 70.000 $ zurückfallen. In einem pessimistischen Szenario könnte sogar ein Rückgang auf 40.000 $ – 50.000 $ möglich sein, was einen Verlust von fast 60 % bedeuten würde.
Mangel an Kaufdruck bleibt ein Risiko
Laut Brandt benötigt Bitcoin einen kräftigen Durchbruch über die aktuellen Widerstandsniveaus, um 200.000 $ vor 2030 zu erreichen. Er weist auf einen Mangel an Kaufdruck und Handelsvolumen als mögliches Hindernis hin.
Frühere Trends zeigen, dass ohne ausreichende Marktaktivität Bitcoin wahrscheinlich in einer langwierigen Konsolidierung bleiben wird. Ohne eine neue Welle an Kaufinteresse bleibt ein neuer Höhepunkt unwahrscheinlich.
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