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Die Gebühren für die Durchfahrt durch den Panamakanal haben Rekordhöhen erreicht, direkt verursacht durch den Krieg im Iran und die Störung globaler Energieströme. Asiatische Käufer suchen fieberhaft nach alternativen Öl- und Gaslieferungen. Dies führt zu einem enormen Druck auf internationale Schifffahrtsrouten, berichtet die Financial Times.
Über den Panamakanal wird vor allem Energie aus den USA nach Asien transportiert, darunter Rohöl und raffinierte Produkte wie Diesel und Benzin. Diese Route ist attraktiv, da sie die kürzeste Verbindung zwischen der amerikanischen Golfküste und Asien darstellt.
Tägliche Auktionen für Durchfahrtsrechte ziehen derzeit bis zu fünfmal mehr Gebote an als vor dem Konflikt. Der Durchschnittspreis für eine Priorität bei den oft genutzten Panamax-Schleusen liegt inzwischen bei etwa 837.500 Dollar, wie Daten von Argus Media zeigen.
Die Ursache liegt in der Schließung der Straße von Hormus, einer entscheidenden Passage für den globalen Ölexport. Dadurch ist die Versorgung aus der Golfregion stark zurückgegangen. Asiatische Länder sind gezwungen, alternative Lieferanten zu suchen, insbesondere in den USA.
Ross Griffith von Argus erklärt: „Die Auktionspreise für Panamax-Schleusen haben sich seit Kriegsbeginn fast verzehnfacht.“ Dies spiegele die Eile wider, mit der asiatische Käufer versuchen, Öl, Kraftstoffe und Schüttgut zu sichern.
Der explosive Anstieg betrifft vor allem die Auktionskosten, zusätzliche Beträge, die Reedereien zahlen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Standardmautkosten für den Kanal selbst sind niedriger und relativ stabil.
Vor dem Konflikt lag der durchschnittliche Auktionspreis für ein Panamax-Schiff bei etwa 80.000 bis 85.000 Dollar. Mittlerweile liegt dieser Betrag über 837.500 Dollar. Das bedeutet, dass die Kosten für Priorität fast verzehnfacht wurden.
Zum Vergleich: Die festen Mautkosten für ein durchschnittliches Frachtschiff liegen normalerweise zwischen 300.000 und 500.000 Dollar pro Durchfahrt. Für die größten Containerschiffe kann dies bis zu 1,5 Millionen Dollar betragen. Kleine Schiffe zahlen einige tausend Dollar.
Während eine Reederei zuvor etwa 400.000 Dollar für eine Standarddurchfahrt ausgab und zusätzlich etwa 85.000 Dollar zahlte, um Wartezeit zu vermeiden, liegt dieser zusätzliche Betrag jetzt weit über 800.000 Dollar. In manchen Fällen steigt dies sogar auf mehrere Millionen Dollar.
Der gestiegene Export amerikanischer Energie über den Panamakanal führt zu erheblichen Verzögerungen. Die Wartezeiten für Öltanker sind auf durchschnittlich 4,25 Tage angestiegen – der höchste Stand seit sechs Wochen, wie Daten von Kpler zeigen.
Einige Unternehmen entscheiden sich, Millionen von Dollar zu zahlen, um Wartezeiten zu vermeiden. Im April erreichten die Gebote für die größten Schleusen bis zu 4 Millionen Dollar pro Durchfahrt.
Obwohl große Reedereien in der Regel im Voraus Slots zu festen Tarifen reservieren, wird immer noch etwa 30 Prozent des Verkehrs über tägliche Auktionen verteilt. Die Panama Canal Authority hebt hervor, dass die steigenden Preise auf Marktdynamiken zurückzuführen sind und nicht auf Tariferhöhungen.
Nach Ansicht von Energieexperten spielt die breite Verfügbarkeit amerikanischen Öls eine Schlüsselrolle. Kenneth Medlock von der Rice University erklärt: „Es gibt einfach nicht genug Angebot auf See, was die asiatischen Märkte dazu veranlasst, die Preise in die Höhe zu treiben.“
Seit Ausbruch des Konflikts haben Dutzende Tanker ihre Routen nach Asien verlegt. Dadurch verschieben sich die globalen Handelsströme sichtbar. Dies führt zu höheren Transportkosten und zunehmender Konkurrenz zwischen Europa und Asien.
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