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Der Ölpreis ist nun die zweite Woche in Folge gestiegen, da die Spannungen rund um Iran anhalten. Präsident Donald Trump machte deutlich, dass die Vereinigten Staaten an der Seeblockade iranischer Häfen festhalten, was die Befürchtungen verstärkt, dass die Straße von Hormus vorerst blockiert bleibt.
Brent-Öl stieg auf über 111 Dollar pro Barrel, während der US-amerikanische WTI bei rund 106 Dollar liegt. Auf Wochenbasis beträgt der Anstieg etwa zwölf Prozent.
Die Pattsituation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran beherrscht weiterhin den Markt. Der iranische Führer Mojtaba Khamenei erklärte, dass ein Abkommen unwahrscheinlich sei und betonte, dass Iran seine Nuklear- und Raketentechnologie nicht aufgeben werde. Gleichzeitig deutete er an, dass Teheran die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten wolle.
Die Auswirkungen sind erheblich. In den letzten zwei Wochen ist der Ölpreis um mehr als 25 Prozent gestiegen. Die nahezu vollständige Schließung der Meerenge, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, sorgt für große Unsicherheit über das Angebot.
Das führt zu großen Schwankungen und einem angespannten Markt. Laut Analyst Carl Larry von Enverus investieren Anleger vor allem bei steigenden Preisen, während sie bei Rückgängen zurückhaltend bleiben.
Die Unruhe auf dem Energiemarkt hat auch Auswirkungen auf die Währungen. Japan griff am Donnerstag ein, indem es Yen kaufte, um die eigene Währung zu stützen, nachdem spekulative Bewegungen auf dem Ölmarkt Druck auf den Wechselkurs ausübten.
Die Intervention führte zum größten Rückgang des Dollarindex seit Januar.
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20 % des weltweiten Öls passieren normalerweise Hormus. Eine Absichtserklärung soll den Verkehr wiederherstellen: Erleichterung für die Märkte.
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