Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die Straße von Hormus bleibt für den Großteil der internationalen Schifffahrt nahezu vollständig blockiert. Aufgrund der doppelten Blockade, die sowohl von Iran als auch von den USA verhängt wurde, dürfen nur noch wenige Iran-nahe Schiffe die entscheidende Meerenge durchqueren.
In den letzten 48 Stunden handelte es sich um eine Handvoll Schiffsbewegungen, die fast alle mit Teheran in Verbindung stehen. Am Mittwoch verließen drei Schiffe den Persischen Golf (zwei Massengutfrachter und ein Containerschiff), während zwei Massengutfrachter in den Golf einfuhren.
Am Donnerstagmorgen fuhr nur noch ein Iran-naher Öltanker in den Golf ein, während der ausgehende Verkehr komplett zum Erliegen kam. Das geht aus Schiffsverfolgungsdaten hervor, die Bloomberg gesammelt hat.
Der Brent-Ölpreis erreichte am Donnerstag den höchsten Stand seit vier Jahren, bedingt durch die anhaltende Störung der Versorgung. Die USA und Iran zeigen keine Anzeichen, aus der Sackgasse herauszukommen und neue Friedensgespräche zu starten. Präsident Donald Trump hält an seiner Blockade fest und behauptet, sie sei wirksam.
Der neue iranische Oberste Führer erklärte unterdessen, dass das Land seine nuklearen und Raketen-Technologien nicht aufgeben werde. Zudem betonte er, dass Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten wolle.
Die Schiffe, die am Mittwoch den Persischen Golf verließen, sind bisher nicht weit gekommen. Mehrere Iran-nahe Tanker scheinen im Golf von Oman festzustecken. Ob sie dort auf Anweisungen warten oder von der US-Marine aufgehalten werden, ist unklar.
Der begrenzte Verkehr, der noch durch die Straße von Hormus geht, bleibt strikt innerhalb der schmalen nördlichen Schifffahrtsroute, die Iran zulässt. Schiffe, die ihr Ortungssystem eingeschaltet lassen, folgen diesem Korridor genau. Dieses System, das Automatic Identification System, sendet kontinuierlich die Position eines Schiffes aus.
Aufgrund der amerikanischen Blockade entscheiden sich Iran-nahe Schiffe zunehmend dafür, ihre Ortungssignale beim Ein- und Ausfahren des Persischen Golfs auszuschalten. Dadurch wird es schwieriger, ein vollständiges Bild des Schiffsverkehrs zu erhalten. In einigen Fällen werden die Zahlen über Durchfahrten später dennoch nach oben korrigiert, sobald Schiffe außerhalb der Risikogebiete wieder sichtbar werden.
Diese Taktik ist jedoch nicht neu. Auch vor der jüngsten Eskalation schalteten viele Iran-nahe Schiffe ihre Signale aus, sobald sie in Richtung der Straße von Hormus fuhren. Meist schalteten sie diese erst weit außerhalb der Region wieder ein, zum Beispiel in der Straße von Malakka in Südostasien, etwa zwei Wochen Fahrtzeit von der iranischen Insel Kharg entfernt.
Tesla und AMD verzeichnen kräftige Kursgewinne an der Wall Street. Auch der Goldpreis steigt deutlich. Was treibt die Börse heute an und wie reagiert die Fed?
Anthropic strebt beim Börsengang eine Bewertung von bis zu 2 Billionen Dollar an, warnt aber vor „existenziellen Risiken“. Fünf Fakten im Überblick.
Porsche verzeichnet dank des beliebten 911 einen kräftigen Gewinnanstieg, streicht aber 9.000 Stellen und will die Preise für seine exklusiven Sportwagen erhöhen.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?