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Der Ölpreis ist plötzlich stark gefallen, nachdem Donald Trump sagte, der Krieg mit Iran sei möglicherweise fast vorbei. Der US-Präsident erklärte, dass die militärischen Kapazitäten Irans weitgehend ausgeschaltet seien und die Operation schneller verlaufe als erwartet.
Diese Aussagen sorgten direkt für Erleichterung an den Finanzmärkten. Gleichzeitig erlitt der Ölmarkt einen massiven Rückschlag, wobei der Preis in kurzer Zeit um mehrere Dutzend Dollar pro Barrel sank.
Analysten sprechen inzwischen von einer historischen Bewegung. Der Rückgang des Ölpreises spiegelt wider, wie schnell sich das Sentiment rund um den Konflikt im Nahen Osten ändern kann.
Trump sagte in einem Interview mit CBS News, dass die Vereinigten Staaten und Israel dem ursprünglichen Zeitplan der Militäroperation gegen Iran weit voraus seien. Seiner Meinung nach hätte der Konflikt ursprünglich vier bis fünf Wochen dauern können, verlaufe aber deutlich schneller.
Dem Präsidenten zufolge sind viele militärische Mittel Irans mittlerweile zerstört. „Ihre Marine ist weg, ihre Kommunikation ist weg, und ihre Luftwaffe existiert praktisch nicht mehr“, sagte Trump. Er stellte sogar in Aussicht, dass der Krieg „so gut wie beendet“ sei.
Trumps Bemerkungen kamen zu einem Zeitpunkt, als Investoren weltweit gespannt auf den Nahen Osten blickten. Die Angst vor einem langwierigen Krieg, der die weltweite Energieversorgung stören könnte, hatte zuvor noch für einen starken Anstieg der Ölpreise gesorgt.
Kurz nach Trumps Aussagen begann der Ölpreis jedoch stark zu fallen. Auf dem Chart des WTI-Ölpreises ist zu sehen, wie der Preis von über 110 Dollar auf etwa 85 Dollar pro Barrel fiel.
Der Rückgang verdeutlicht, wie stark geopolitische Spannungen den Energiemarkt beeinflussen. Als der Krieg eskalierte, stieg der Ölpreis rapide, da Investoren fürchteten, Iran könnte Tanker angreifen oder wichtige Schifffahrtsrouten blockieren.
Da die Chancen auf ein schnelles Ende des Konflikts gestiegen sind, verschwindet ein Großteil dieser Risikoprämie aus dem Markt. Makroanalysten von The Kobeissi Letter bewerten die Kursbewegung sogar als historisch.
Ihnen zufolge könnte die heutige Kurve später als eine der bemerkenswertesten Bewegungen in der Geschichte des Ölmarktes gelten.

Neben seinen Aussagen über Iran wurde auch bekannt, dass Trump eine Stunde lang telefonisch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin konferiert hat. Laut dem Kreml sprachen die beiden Staatschefs sowohl über den Krieg in Iran als auch über den Konflikt in der Ukraine.
Das Telefongespräch wurde auf Initiative der Vereinigten Staaten begonnen. Russland drängte laut Berater Juri Uschakow auf eine schnelle politische und diplomatische Lösung des Konflikts im Nahen Osten.
Der Kreml beschrieb das Gespräch als „ehrlich und konstruktiv“. Es unterstreicht, dass die geopolitischen Spannungen mittlerweile nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisch auf höchster Ebene diskutiert werden.
Die Finanzmärkte reagierten nahezu umgehend auf die Nachrichten. Die US-Aktienindizes erholten sich stark, nachdem Trumps Aussagen bekannt wurden.
Der Dow Jones schloss schließlich rund ein halbes Prozent höher, während der S&P 500 um fast ein Prozent zulegte. Die Technologiebörse Nasdaq endete sogar mit einem Anstieg von über einem Prozent. Zuvor standen die Börsen noch deutlich im Minus.
Sinkende Ölpreise spielen dabei eine wichtige Rolle. Günstigere Energie kann den Inflationsdruck senken und sorgt oft für mehr Optimismus auf den Finanzmärkten.
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