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Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran nehmen weiter zu. US-Präsident Donald Trump lehnt einen iranischen Verhandlungsvorschlag ab und hält die Seeblockade aufrecht, während das amerikanische Militär laut Berichten eine ‚kurze und kraftvolle‘ Angriffswelle vorbereitet hat.
Die Ölpreise haben heute einen großen Anstieg verzeichnet und befinden sich nun auf dem höchsten Niveau seit dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Das sorgt für erhebliche Unruhe an den Finanzmärkten.
Trump erklärte in einem Telefoninterview mit Axios, dass die Seeblockade erst aufgehoben wird, sobald Iran einem Abkommen über sein Atomprogramm zustimmt. Die US-Marine hält seit Mitte April iranische Schiffe auf und dreht so den Ölhahn des Regimes zu.
Gerade diese Blockade sorgt für diplomatische Spannungen: Letztes Wochenende wurde eine geplante zweite Gesprächsrunde in Pakistan in letzter Minute abgesagt, nachdem Iran sich weigerte, an den Verhandlungstisch zu kommen, solange die Blockade besteht.
Iran schlug daraufhin vor, zunächst die Straße von Hormuz zu öffnen und die Blockade aufzuheben, um dann über Atomwaffen zu sprechen. Doch Trump zeigt sich unnachgiebig.
„Die Blockade ist effektiver als Bombardierungen. Sie ersticken wie ein vollgestopftes Schwein. Und es wird noch schlimmer für sie. Sie können keine Atomwaffen bekommen“, sagte Trump zu Axios.
Laut drei Quellen hat das amerikanische Central Command (CENTCOM) einen Plan für eine „kurze und kraftvolle“ Angriffswelle auf die iranische Infrastruktur bereitliegen.
Washington hofft damit, die festgefahrenen Verhandlungen zu durchbrechen. Trump hat bisher keine militärische Aktion befohlen, schließt diese jedoch nicht aus.
Iran bleibt hart. Eine hohe Sicherheitsquelle berichtete iranischen Staatsmedien, dass die Blockade ‚bald mit praktischen und beispiellosen Maßnahmen beantwortet wird‘. Die Geduld habe Grenzen, so heißt es aus Teheran.
Während Investoren in den vergangenen Wochen hofften, dass der Krieg endet und die Straße von Hormuz wieder geöffnet wird, insbesondere dank des Waffenstillstands, beginnt sich die Stimmung nun wieder zu drehen.
Kein Wunder, dass ein Barrel Brent-Öl heute um fast 6 Prozent gestiegen ist und über 119 Dollar (101,87 Euro) liegt, dem höchsten Stand seit Juni 2022. Gleichzeitig ist Bitcoin (BTC) um 1,39 Prozent gefallen, was bereits den dritten roten Tag in Folge markiert, und auch die Wall Street notiert im Minus.
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