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Der amerikanische Wirtschaftsprofessor Steve Hanke übt erneut scharfe Kritik an Bitcoin (BTC). Seiner Meinung nach bestätigen die jüngsten Kursbewegungen genau das, was er seit Jahren sagt: Bitcoin ist kein sicherer Hafen, sondern pure Spekulation. „Es ist wertloses Gold“, so Hanke.
Am 25. Januar veröffentlichte Hanke eine auffällige Grafik auf X. Diese zeigt, dass der Goldpreis in der letzten Zeit um fast 50 Prozent gestiegen ist, während der Bitcoin-Kurs um mehr als zwanzig Prozent gefallen ist. „Anleger, die Sicherheit suchen, wählen Gold, nicht Bitcoin“, erklärt er.
Diese Schlussfolgerung erscheint logisch: Während der Goldpreis auf ein neues Rekordhoch von über 5.000 Dollar pro Unze stieg, blieb Bitcoin unter 90.000 Dollar. Und das, trotz der Einführung von Spot-ETFs und wachsendem Interesse großer Investoren.
Hankes Kritik ist nicht neu. Seit Jahren bezeichnet er Bitcoin als Blase ohne fundamentale Grundlage. Seiner Meinung nach bringt BTC keinen Ertrag, ist kein Anspruch auf Unternehmen oder Vermögenswerte und wird kaum als Recheneinheit verwendet.
Das Konzept des „digitalen Goldes“ hält er für irreführend. „Allein knapp zu sein reicht nicht aus, um etwas wertvoll zu machen. Es muss auch Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und eine wirtschaftliche Grundlage geben“, betont er. Für ihn basiert der Wert von Bitcoin vor allem auf Hype und Herdenverhalten.
Die Goldrally ist laut Hanke auf zunehmende geopolitische Spannungen, hartnäckige Inflation und massive Käufe durch Zentralbanken zurückzuführen. Damit bestätigt Gold seine Rolle als verlässliches Sicherheitsnetz in unsicheren Zeiten.
Bitcoin hingegen bleibt seiner Meinung nach volatil und unberechenbar. Wer Kapital schützen will, sucht Stabilität. Und dazu zählt BTC laut Hanke schlicht nicht.
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