Nach Monaten seitwärts gerichtem Handel ist der Ausbruch endlich da, doch es ist nicht das Szenario, auf das die Bullen gehofft hatten. Der Bitcoin-Kurs fiel in der Nacht um über sechs Prozent und erreichte kurzzeitig das Niveau von 80.000 Dollar. Inzwischen handelt BTC bei rund 82.000 Dollar. Was können wir erwarten?
BTC verliert Unterstützung, bärischer Trend in Sicht
Seit November bewegte sich der Bitcoin-Kurs größtenteils innerhalb einer klaren Preisspanne. Diese Konsolidierungsphase endete abrupt mit einer sogenannten Bull-Trap, gefolgt von einem starken Rückgang unter die untere Grenze der Spanne. Dabei fiel BTC rasch in Richtung 80.000 Dollar, ein Niveau, das zuletzt am 21. November erreicht wurde.

In früheren Analysen wurde dieses Niveau bereits als mögliches erstes Ziel bei Verlust der Spanne genannt. Obwohl der Kurs in der Nacht knapp über 80.000 Dollar verharrte, könnte in den kommenden Tagen dennoch ein erneuter Test folgen.
Auf dem Stundenchart kehrt etwas Ruhe rund um 82.000 Dollar ein. Es gibt eine leichte bullische Divergenz im RSI. Auf dem Vier-Stunden-Chart fehlt dieses Signal jedoch noch.

Wie tief kann der Kurs fallen?
Vorläufig scheint wenig Grund zum Optimismus zu bestehen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Schwäche anhält und vorerst keine starke Erholung eintritt. Ein kurzer Anstieg in Richtung 86.500 Dollar ist dabei nicht ausgeschlossen. Das war zuvor ein wichtiges Unterstützungsniveau und fungiert nun möglicherweise als Widerstand. Dort wird sich zeigen müssen, ob Verkäufer erneut die Oberhand gewinnen.
Das eigentliche Unterstützungsbereich liegt laut Analysten zwischen 72.000 und 77.000 Dollar. Hier dürften Käufer voraussichtlich wieder Interesse zeigen. Für Schnäppchenjäger ist das Niveau von 69.000 Dollar ein interessantes Ziel. Schließlich war dies der absolute Höhepunkt des Bullenmarktes im Jahr 2021.
Die kommende Woche verspricht also volatile Kursbewegungen, wobei die Stimmung vorerst zugunsten der Bären ausfällt.

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