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Newsbit-Analyst Erik Juffermans stellt fest, dass der Bitcoin (BTC)-Kurs genau das macht, was er bereits im April erwartet hatte. Damals lag der BTC noch bei rund 75.000 Dollar, aber laut seiner Analyse war ein Rückgang auf 60.000 Dollar naheliegend. Inzwischen ist dieses Szenario eingetreten.
Damit stellt sich eine neue Frage. Ist der Boden dieses Bärenmarktes nun erreicht, oder muss Bitcoin später in diesem Jahr noch eine letzte Abwärtsbewegung verkraften?
Laut Juffermans ist das Wochenchart derzeit bemerkenswert übersichtlich. Der Bitcoin-Kurs hält sich weiterhin in einer wichtigen Unterstützungszone zwischen 60.000 und 65.000 Dollar.
Diese Zone spielte während des Bullenmarktes 2021 eine andere Rolle. Damals fungierte dieses Gebiet als Widerstand. Jetzt versucht BTC dort Unterstützung zu finden.

Juffermans bezeichnet dieses Niveau daher als interessant. Dennoch schließt er eine vorübergehende Korrektur in Richtung 50.000 Dollar nicht aus. Dies ist das Szenario, mit dem viele Bären derzeit rechnen.
Die kommenden Wochen könnten laut dem Analysten bereits viel Klarheit bringen. Für Bullen wäre es ein starkes Signal, wenn die Wochenschlusskurse über 60.000 Dollar bleiben.
Für mehr Klarheit betrachtet Juffermans das Monatschart. Besonders die Dauer früherer Bärenmärkte fällt dabei auf. In vorherigen Zyklen wurde der Boden stets 11 bis 12 Monate nach dem Zyklusgipfel erreicht.

Auf dieser Basis hält Juffermans es für möglich, dass der Bitcoin-Kurs erst später in diesem Jahr einen Boden findet. Oktober oder November erscheinen dabei wahrscheinlich.
Das sagt laut ihm noch nichts über das genaue Kursniveau aus. Der Boden kann sich um den aktuellen Kurs herum bilden, doch ein letzter Rückgang bleibt möglich.
Im Szenario von Juffermans müssen sich Anleger möglicherweise auf einen ruhigen Sommer einstellen. Dabei könnte Bitcoin vor allem seitwärts tendieren, mit relativ geringem Handelsvolumen.
Eine solche Phase mag auf den ersten Blick langweilig wirken, kann laut dem Analysten jedoch von Bedeutung sein. Eine ruhige Kursbewegung nach einem starken Rückgang kann darauf hindeuten, dass der Markt eine Bodenbildung vollzieht.
Trotzdem ist Vorsicht geboten. Kein Analyst kann die Zukunft vorhersagen und jeder Zyklus verläuft anders. Für Anleger bleibt daher ein gutes Risikomanagement unerlässlich.
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