In einer aktuellen Entwicklung im nigerianischen Finanzsektor hat Präsident Bola Ahmed Tinubu Emomotimi Agama zum neuen Generaldirektor der Securities and Exchange Commission (SEC) ernannt.
Agama, der zuvor das Nigerian Capital Market Institute (NCMI) leitete, bringt einen pro-kryptowährungsorientierten Hintergrund mit, der vielversprechend für die lokale Kryptowährungsindustrie erscheint.
Regulierung des Kapitalmarkts
Die Ernennung Agamas zielt darauf ab, den Kapitalmarkt zu regulieren, das Vertrauen der Investoren zu erhöhen und die wirtschaftliche Entwicklung Nigerias zu fördern. Dieser Schritt wird von vielen in der Krypto-Gemeinschaft als positiv angesehen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Startups, um den Lizenzierungsprozess zu straffen und dadurch die Einhaltung und operationale Stabilität im Land zu gewährleisten“, sagte Nathaniel Luz, CEO von Flincap, einer lokalen Over-the-Counter-Krypto-Börse.
Darüber hinaus hat die Regierung angekündigt, in diesem Jahr Lizenzen an Krypto-Organisationen zu vergeben, was als ein Schritt nach vorne für die formelle Anerkennung von Krypto-Aktivitäten in Nigeria gesehen wird.
Ernennung von Agama ein ‚kluger Schritt‘
Lucky Uwakwe, Vorsitzender des Blockchain Industry Coordinating Committee of Nigeria (BICCoN) und Gründer von SaBi Exchange, beschrieb die Ernennung von Agama als einen ‚klugen Schritt‘ und betonte dessen reiche Erfahrung im Bereich Blockchain und Kapitalmärkte.
Trotz jüngster Herausforderungen, wie der Blockade der Zugänge zu Krypto-Börsen-Websites durch die nigerianische Regierung und den Vorwürfen gegen Binance, 26 Milliarden Dollar illegal aus dem Land transferiert zu haben, bleiben die Stakeholder optimistisch. Sie hoffen auf eine klare Aussage des neuen SEC-Vorsitzenden, dass Kryptowährungen im Land nicht verboten sind.
Diese Ernennung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Krypto-Industrie in Nigeria, die bestrebt ist, ihre Legitimität und Operationen innerhalb des regulatorischen Rahmens des Landes zu stärken.
Rückschlag für Krypto: CLARITY Act auf September verschoben
Der US-Senat stimmt erst im September über den CLARITY Act ab. Streit über Trumps Krypto-Interessen blockiert das Gesetz.
Russland legalisiert Bitcoin, verbietet aber Krypto-Zahlungen
Putin legalisiert den Bitcoin-Handel in Russland, doch Zahlungen bleiben verboten. Neue Regeln regulieren Anleger, Handelsplattformen und Unternehmen künftig streng.
Betrüger missbrauchen neue MiCA-Regeln und bestehlen Kryptoanleger
Europäische Aufseher warnen, dass Betrüger MiCA missbrauchen, um Kryptoanleger auf Scheinplattformen zu locken und in großem Stil digitale Vermögenswerte zu stehlen.
Meist gelesen
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
SWIFT greift Ripples Kernidee auf: Braucht es XRP noch?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
