In Österreich hat die Datenschutzinteressengruppe Noyb eine neue Beschwerde gegen OpenAI, den Entwickler des KI-Chatbots ChatGPT, eingereicht. Die am 29. April eingereichte Beschwerde behauptet, dass OpenAI versagt habe, falsche Informationen zu korrigieren, die von ChatGPT verbreitet wurden, was möglicherweise gegen europäisches Datenschutzrecht verstößt.
Anonyme öffentliche Figur erhielt falsche Informationen über sich selbst
Der Fall kam ans Licht, als eine anonyme öffentliche Figur wiederholt falsche Informationen über sich selbst durch den Chatbot erhielt. Trotz der Anforderungen, diese Daten zu korrigieren oder zu löschen, lehnte OpenAI dies ab und hielt auch Informationen über die Herkunft seiner Trainingsdaten zurück.
Maartje de Graaf, Datenschutzanwältin bei Noyb, betonte die Notwendigkeit von Genauigkeit und Transparenz bei solchen Technologien. „Wenn ein System nicht genau und transparent sein kann, sollte es nicht verwendet werden, um Daten über Individuen zu generieren“, sagte sie in einer Erklärung.
Untersuchung der Datenverarbeitung durch OpenAI
Noyb hat die österreichische Datenschutzbehörde gebeten, die Datenverarbeitung durch OpenAI zu untersuchen, insbesondere im Hinblick darauf, wie das Unternehmen die Genauigkeit persönlicher Informationen gewährleistet.
Dieser Vorfall ist nicht isoliert; im Dezember 2023 wurden ähnliche Probleme mit dem Bing AI-Chatbot von Microsoft und dem Gemini AI-Chatbot von Google aufgedeckt, die irreführende Informationen und ungenaue Bilder lieferten. Noyb, auch bekannt als das European Centre for Digital Rights, setzt sich von Wien aus für den Schutz digitaler Rechte in Europa ein.
Belgische Finanzaufsicht warnt vor sechs Krypto-Plattformen
Nach Angaben der FSMA handelt es sich um die Unternehmen Aurum Foundation, Bank Bit, Bithf Pro, Dxago, Global Dynamic Trade und ZeriaFunding.
Trump will Bitcoin-Reserve, doch Streit in der Regierung bremst die Pläne
Trumps strategische Bitcoin-Reserve wird durch einen Machtkampf zwischen zwei Ministerien und rechtliche Zweifel ausgebremst.
Südkorea prüft Polymarket wegen möglicher Verstöße gegen Glücksspielrecht
Südkorea untersucht, ob Polymarket gegen das Glücksspielrecht verstößt. Die Plattform soll zunächst Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten, bevor mögliche Maßnahmen folgen.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
