Der Bitcoin-Kurs zeigt sich derzeit überraschend stark. Zum ersten Mal in zwei Jahren wurde die magische Grenze von 50.000 Dollar durchbrochen, und selbst negative makroökonomische Daten können den Bitcoin-Kurs nicht drücken.
Auf dem Futures-Markt ist Bitcoin derzeit fast so beliebt wie im November 2021, und das könnte bedeuten, dass die digitale Währung im Jahr 2024 einen neuen Allzeithoch erreichen könnte.
Allzeithoch für Bitcoin in 2024?
Kann der Bitcoin-Kurs im Jahr 2024 einen neuen Allzeithoch erreichen? Es gibt viele Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, was es unmöglich macht, darauf eine definitive Antwort zu geben.
Es gibt jedoch Entwicklungen, die dieses Szenario zumindest möglich machen.
So ist das offene Interesse an Bitcoin-Kontrakten auf dem Futures-Markt auf das höchste Niveau in 26 Monaten gestiegen. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt diese Zahl bei 21 Milliarden Dollar, während der Bitcoin-Kurs unter 50.000 Dollar handelt.

Dieses Jahr ist das offene Interesse um 22 Prozent gestiegen, wodurch das Rekordniveau von 24 Milliarden Dollar für Bitcoin in Sichtweite kommt. Dieses Niveau wurde zuletzt im November 2021 erreicht, als der Bitcoin-Kurs bei 65.000 Dollar lag.
Diese Entwicklung ist bullish für Bitcoin, da sie bedeutet, dass neues Geld in den Markt fließt; was den Aufwärtstrend für die digitale Währung bestätigt.
Volatilität in Sicht
Auf dem Futures-Markt können Menschen mit einem Hebel handeln. Das bedeutet, dass man mit relativ wenig Geld extra profitieren, aber auch verlieren kann aufgrund der Volatilität von Bitcoin.
Allerdings bleibt der Gesamteinsatz der Hebelwirkung auf dem Markt noch relativ niedrig. Das bedeutet, dass nicht sofort eine riesige Chance auf Liquidationen besteht, die den Bitcoin-Kurs zu extremen Sprüngen veranlassen könnten.
Eine Liquidation bezieht sich auf den Moment, in dem die Bullen oder die Bären ihre Positionen aufgrund von Kursbewegungen von Bitcoin zwangsweise schließen müssen, was diese Kursbewegungen noch weiter verstärkt.

Die steigende Inflation in den Vereinigten Staaten und die Unsicherheit über die Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank, die damit einhergeht, könnten dieses Jahr noch Probleme verursachen.
Ein Allzeithoch in 2024 ist alles andere als sicher, aber es ist definitiv eine Möglichkeit.
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