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Hinter den Kulissen prüft die NATO die Möglichkeit, Schiffe in der Straße von Hormus zu schützen, falls die wichtige Handelsroute Anfang Juli noch blockiert ist. Dies berichten Quellen innerhalb des Militärbündnisses.

Laut einem hochrangigen NATO-Funktionär erhält der Plan Unterstützung von mehreren Mitgliedstaaten, jedoch gibt es noch keine vollständige Einigung. Ein Diplomat eines NATO-Landes bestätigt, dass die Gespräche derzeit in vollem Gange sind. Beide Quellen wollten anonym bleiben aufgrund der Sensibilität des Themas. Am 7. und 8. Juli treffen sich die NATO-Führer in Ankara, wo das Thema voraussichtlich ausführlich erörtert wird.

Eine mögliche NATO-Mission würde einen bemerkenswerten Kurswechsel bedeuten. Bisher hielt sich das Bündnis von einer direkten Beteiligung an dem Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran fern. NATO-Länder wollten zunächst abwarten, bis die Kämpfe abnehmen und es breitere internationale Unterstützung für eine gemeinsame Operation gibt.

Wirtschaftlicher Druck nimmt zu

Die wirtschaftlichen Folgen der Blockade werden unterdessen immer deutlicher. Durch die Sperrung der Straße von Hormus sind die Energiepreise deutlich gestiegen, während Analysten vor Schäden für die Weltwirtschaft und niedrigeren Wachstumserwartungen warnen.

Ein NATO-Sprecher wollte sich noch nicht inhaltlich zu den Berichten äußern.

Iran schloss die Straße von Hormus, nachdem die USA und Israel Ende Februar Luftangriffe auf iranische Ziele durchgeführt hatten. Die Meerenge hat große strategische Bedeutung: Normalerweise passieren etwa zwanzig Prozent aller weltweiten Öl- und Gastransporte diese Route.

Die Krise sorgt mittlerweile auch für Spannungen innerhalb der NATO. Verschiedene europäische Verbündete weigerten sich zuvor, dem Aufruf von Präsident Donald Trump zu folgen, die Schifffahrtsroute militärisch wieder zu öffnen.

Trump zeigte sich mehrfach frustriert über diese Zurückhaltung. Washington kündigte kürzlich sogar an, 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.

NATO-Länder zögern beim Eingreifen

Innerhalb der NATO herrscht weiterhin Uneinigkeit über eine mögliche Militärmission in der Straße von Hormus. Laut einem hohen Funktionär des Bündnisses stellen sich einige Mitgliedstaaten quer, während andere Länder der Meinung sind, dass ein Eingreifen unvermeidlich wird, wenn die Blockade andauert.

Ein NATO-Diplomat sagt, dass mehrere Verbündete offen für eine Operation sind, die die Durchfahrt durch die Meerenge sichern soll. Gleichzeitig besteht bei anderen Ländern die Befürchtung, dass eine solche Mission in eine breitere Konfrontation mit Iran münden könnte.

Vor allem Spanien hat sich entschieden gegen den Krieg ausgesprochen. Madrid verbot den USA sogar, spanische Militärbasen und den Luftraum für Angriffe auf Iran zu nutzen.

Andere NATO-Länder verfolgen einen vorsichtigeren Ansatz. Sie äußern sich öffentlich weniger deutlich, sollen aber im Hintergrund logistische Unterstützung für amerikanische Operationen in der Region geleistet haben.

Frankreich und Großbritannien bereiten eigene Mission vor

Während die NATO noch uneins ist, arbeiten Frankreich und Großbritannien an einem eigenen Plan, um die Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, sobald die Kämpfe nachlassen. Laut Insidern haben mehrere Länder bereits militärisches Material in die Region verlegt, um sich auf eine mögliche Operation vorzubereiten.

Für Präsident Donald Trump geht dieser Ansatz jedoch nicht weit genug. Seine Frustration richtet sich vor allem gegen Deutschland, das sich weiterhin zurückhaltend zeigt. Laut Bloomberg hat Washington bislang noch kein offizielles Gesuch für eine formelle NATO-Mission in der Meerenge eingereicht.

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