Die Aktien von Strategy (STRY) hatten einen schwierigen Tag. Die amerikanische Börse Nasdaq kündigte strengere Regeln für Krypto-Reserveunternehmen an, was sofort zu Kursdruck führte. Investoren, die auf mehr Spielraum für diese Unternehmen hofften, sehen nun zusätzliche Hürden entstehen.
Nasdaq zieht die Zügel straffer
Nach The Information möchte Nasdaq verhindern, dass Unternehmen ihre Börsennotierung als Freibrief nutzen, um unbegrenzt Geld für Krypto-Käufe aufzubringen. Künftig müssen einige Unternehmen erst ihre Aktionäre konsultieren, bevor sie neue Aktien ausgeben dürfen.
Unternehmen, die diesen Schritt überspringen, riskieren nicht nur Sanktionen, sondern sogar eine Aussetzung oder Delisting. Dadurch wird es für Krypto-Reserveunternehmen schwieriger, Kapital für ihre nächsten Bitcoin (BTC)- oder Ethereum (ETH)-Käufe aufzubringen.
Strategy bleibt stabil dank großem Bitcoin-Besitz
Der Kurs von Strategy erlitt sofort einen Schlag von fast vier Prozent, konnte aber später am Tag einen Teil des Verlustes wieder ausgleichen. Letztendlich schloss die Aktie 0,84 Prozent niedriger.
Dass der Schaden begrenzt blieb, liegt wahrscheinlich an der enormen Bitcoin-Reserve, die das Unternehmen bereits besitzt: ganze 636.505 BTC. Dieser Berg von Bitcoin dient den Investoren als ein solides Sicherheitsnetz.

Harte Schläge für kleinere Spieler
Vor allem die kleineren Krypto-Reserveunternehmen erlitten harte Schläge. Bitmine Immersion verlor 8,7 Prozent, während SharpLink Gaming neun Prozent einbüßte.
Der größte Dämpfer war für American Bitcoin, das neue Börsenfonds, an dem auch Eric und Donald Trump Jr. beteiligt sind. Die Aktie stürzte um ganze zwanzig Prozent auf 6,40 Dollar ab, womit sie sofort unter den Einführungspreis von gestern fiel.
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