Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Die Korrektur bei Technologie- und KI-Aktien wirkt erheblich. Die Chip-Hersteller geben nach und Anleger fragen sich, ob der Bullenmarkt nun zu bröckeln beginnt. Doch die zugrunde liegende Marktstruktur deutet jedoch auf etwas anderes hin.

Derzeit scheint es sich vor allem um eine Rotation aus vollen Positionen zu handeln, nicht um eine breite Risikoaversion. Der Markt verkauft die stärksten Gewinner, aber das Kapital zieht sich nicht komplett aus Aktien zurück.
Möchten Sie über die wichtigsten Entwicklungen in der Finanzwelt informiert bleiben? Abonnieren Sie kostenlos Die Geldpresse.
Schließen Sie sich über 6.000 anderen an, die jeden Montag ein vollständiges Marktupdate in ihrem Posteingang erhalten. Und das Beste daran? Es ist völlig kostenlos.
Wenn die Liquidität tatsächlich breit versiegen würde, wären die schwächsten Marktsegmente meist zuerst betroffen. Kleine Unternehmen, sogenannte Microcaps und zyklische Aktien würden stärker fallen als die großen Indizes.
Doch das ist momentan nicht der Fall. Der Russell 2000 hält sich besser als die Nasdaq. Small Caps bleiben relativ stark. Microcaps schneiden sogar besser ab als der S&P 500.

Das ist jedoch kein Signal für einen Markt, der komplett zusammenbricht. Es deutet vielmehr auf Gewinnmitnahmen in den beliebtesten und am stärksten überfüllten Aktien hin, gefolgt von einer Neugewichtung in andere Marktsegmente.
Auch in Sachen Inflation scheint der Markt bereits einen Schritt voraus zu sein. Aktien, die von sinkender Lebensmittelinflation profitieren, stiegen zuvor zusammen mit sinkenden Inflationserwartungen. Da sich diese Erwartungen nun weiter normalisieren, werden auch diese Trades teilweise zurückgenommen.

Das bedeutet, dass der Markt nicht plötzlich erneut von Inflation erschrocken ist. Ein Teil dieser Bewegung wurde bereits in internen Rotationen verarbeitet.
Der Rückgang des marktkapitalisierungsgewichteten Index im Vergleich zum gleichgewichteten Index passt zu diesem Bild. Die größten Aktien haben ein hohes Gewicht im S&P 500 und im Nasdaq. Wenn diese korrigieren, wirkt der Index schwach. Unter der Oberfläche kann der Markt jedoch gesünder sein, als es auf den ersten Blick scheint.
Ein wirkliches makroökonomisches Desaster hat meist ein erkennbares Merkmal: Alles bewegt sich synchron.
Aktien fallen, Zinsen steigen scharf an oder ab, der Dollar zieht kräftig an und die Korrelationen steigen. Dann wird der Markt von einem dominanten Faktor getrieben und diejenigen, die auf der falschen Seite stehen, werden hart getroffen.
Derzeit beobachten wir jedoch das genaue Gegenteil. Die Zusammenhänge zwischen Aktien, der 10-Jahres-Rendite und dem Dollar nehmen ab. In den letzten Wochen stand der Dollar etwas höher, die 10-Jahres-Rendite etwas niedriger und Aktien bewegten sich insgesamt seitwärts.

Nichts bewegt sich überzeugend in dieselbe Richtung. Das ist kein Panikmodus. Es ist ein Niemandsland. Der Markt sucht nach Orientierung, bricht aber noch nicht. Wäre etwas gebrochen, hätten die Kursbewegungen auf den Märkten ganz anders ausgesehen.
Der Ölpreis ist auf den tiefsten Stand seit dem Krieg mit Iran gefallen, während die Sorge vor Störungen in der Versorgung nachlässt.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall verliert an der Börse 14 Prozent, nachdem Gerüchte die Runde machen, Deutschland könnte die Pläne für sechs große Schiffe streichen.
Die Ölpreise fallen weiter, während sich der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus langsam normalisiert. Dennoch zeigt sich Trump unzufrieden.
Wird der Wert von XRP durch Spekulation oder echten Einsatz bestimmt? Analyst Eri erklärt, wie kollektives Vertrauen den Kurs beeinflusst.
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.