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Michael Burry, der Investor, der mit seiner erfolgreichen Wette auf die Immobilienkrise von 2008 bekannt wurde, warnt vor einer deutlichen Korrektur an den Börsen. Aus seiner Sicht erinnern die aktuellen Marktbedingungen zunehmend an das Jahr 1987, als der US-Aktienmarkt binnen kurzer Zeit um mehr als 30 Prozent einbrach.
Obwohl große Technologiekonzerne in den vergangenen Wochen starke Quartalszahlen vorgelegt haben, bleibt Burry überzeugt, dass die Börse gefährlich hoch bewertet ist.
In einem Beitrag auf Substack schreibt Burry, die aktuelle KI-Rally weise deutliche Parallelen zu früheren spekulativen Blasen auf. Viele Technologiewerte seien aus seiner Sicht deutlich schneller gestiegen, als es die Entwicklung der Gewinne rechtfertige.
Hinzu kommt laut Burry, dass viele Unternehmen Milliarden in KI investieren, obwohl noch offen ist, ob sich diese Ausgaben am Ende ausreichend auszahlen.
Er vergleicht die aktuelle Lage mit dem Goldrausch des 19. Jahrhunderts. Auf X schrieb er sinngemäß, in solchen Phasen werde zwar viel Geld verdient, nach dem Ende des Hypes blieben jedoch häufig zahlreiche verlassene Orte zurück.
Damit dürfte er unter anderem auf Nvidia anspielen. Ähnlich wie Unternehmen, die während eines Goldrauschs die Ausrüstung liefern, profitiert Nvidia vom weltweiten KI-Wettlauf, weil nahezu alle großen KI-Unternehmen auf die Chips des Konzerns angewiesen sind.
Burry ist mit seinen Sorgen über den Aktienmarkt nicht allein. Immer mehr Analysten stellen die milliardenschweren Investitionen in KI und die Bewertungen von Technologiekonzernen infrage.
Gleichzeitig veröffentlichen die meisten großen Tech-Konzerne weiterhin starke Ergebnisse, viele Unternehmen heben zudem ihre Prognosen an. Entsprechend gespalten bleibt die Debatte: Optimisten verweisen auf das anhaltende Wachstum rund um KI, Skeptiker warnen dagegen, dass die aktuellen Bewertungen kaum Spielraum für Enttäuschungen lassen.
Der IWF warnt vor stärkeren Kursschwankungen bei tokenisierten Aktien im Vergleich zu herkömmlichen Aktien. Zugleich investieren große Handelsplattformen in diesen schnell wachsenden digitalen Markt.
Die US-Inflationsdaten zeigen diese Woche, ob die jüngste Zinserhöhung ausgereicht hat. Zugleich stellen ASML und große Banken die Stimmung an den weltweiten Börsen auf die Probe.
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Ein KI-Modell prognostiziert für XRP bis Ende Oktober einen möglichen Kursanstieg auf 1,67 US-Dollar. Mehrere positive technische Signale stützen die Prognose.
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