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Mt. Gox, die berüchtigte Börse, die 2014 Insolvenz anmeldete, verschickt erneut riesige Mengen an Bitcoin. In diesem Fall handelt es sich um eine Transaktion von 11.501 BTC – das ist bereits das dritte Mal in diesem Monat, dass fast 12.000 Bitcoin bewegt werden.
Arkham Intelligence schlug auf der Plattform X von Elon Musk Alarm und warnte die Bitcoin-Community.
Die Bitcoin, die Mt. Gox derzeit noch besitzt, gehören im Prinzip allesamt den Gläubigern, die 2014 ein Konto bei der Plattform hatten. Es ist kaum zu glauben, dass diese Menschen nach über zehn Jahren noch immer auf ihre Bitcoin warten.
Einige dürften sich freuen, da der Kurs inzwischen stark gestiegen ist. Doch es ist sicherlich auch frustrierend, dass die Rückzahlung noch immer nicht abgeschlossen ist. Hinzu kommt: Die ehemaligen Nutzer bekommen nicht die volle Menge an Bitcoin zurück, die sie einst auf der Plattform hatten.
Wie dem auch sei – aktuell werden Bitcoins von Mt. Gox wieder aktiv verschoben. Spot On Chain berichtete auf X, dass viele dieser Bitcoin bei Bitstamp landen – einer Kryptobörse. Dort dürften sie mit hoher Wahrscheinlichkeit verkauft werden.
Geht man nach den Daten von Arkham Intelligence, dann kontrolliert Mt. Gox nach diesen Transaktionen noch rund 35.000 BTC – im Gegenwert von etwa 3,1 Milliarden Dollar.
Viele spekulieren, dass die massiven Bewegungen in den Wallets von Mt. Gox ein Zeichen dafür sind, dass die Gläubiger bald ihre Bitcoin zurückbekommen. Interessant: Auf Reddit wurden im Juli 2024 mehrere Umfragen unter angeblichen Gläubigern durchgeführt. Das Ergebnis: Viele haben nicht vor, ihre BTC sofort zu verkaufen.

Zwar gaben 88 von 467 Teilnehmern an, ihre Bitcoin zu 100 % verkaufen zu wollen, doch die Mehrheit plant, ihre Coins zu behalten. Wie verlässlich diese Ergebnisse sind, bleibt jedoch fraglich – schließlich lässt sich nicht überprüfen, ob die Teilnehmer tatsächlich Mt. Gox-Gläubiger sind.
Fakt ist: Mt. Gox bewegt in diesem Monat Bitcoin im Wert von mehreren Milliarden Dollar. Sollte ein großer Teil davon verkauft werden, könnte das erheblichen Verkaufsdruck auf den Markt ausüben.
Ob es wirklich so weit kommt? Abwarten.
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