Der US-Dollar steht unter starkem Druck. Die Investmentbank Morgan Stanley sagt voraus, dass die Währung bis Mitte 2026 bis zu neun Prozent an Wert verlieren könnte. Laut den Analysten ist die Wirtschaftspolitik des 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine wichtige Ursache für diesen drohenden Rückgang.
Trump erhöht den Druck auf den Dollar
In einem neuen Bericht warnt Morgan Stanley, dass die Handelspolitik von Trump, in Kombination mit erwarteten Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed), große Auswirkungen auf den Dollarkurs haben könnte. Die Bank erwartet, dass der Leitzins um 175 Basispunkte sinkt, auf eine Spanne von 2,50% bis 2,75%. Dadurch verliert der Dollar an Attraktivität für internationale Investoren.
Die Bank weist auch auf die wirtschaftliche Verlangsamung in den Vereinigten Staaten hin, die teilweise durch Importzölle und geopolitische Spannungen verursacht wird. Der Euro, der japanische Yen und der Schweizer Franken werden als wichtigste Alternativen genannt. Es wird erwartet, dass der Euro auf 1,25 gegenüber dem Dollar steigen könnte, und das britische Pfund möglicherweise auf 1,45.
Krypto als Alternative zu einem schwachen Dollar
Investoren suchen zunehmend Zuflucht in Alternativen außerhalb der traditionellen Währungsmärkte. Gold bleibt beliebt, aber vor allem Bitcoin (BTC) gewinnt an Boden als digitale Wertspeicherung. Die Kryptowährung wird für ihre Knappheit und Unabhängigkeit von Zentralbanken gelobt.
Institutionelle Akteure wie Strategy und Metaplanet verlagern ihr Kapital zu Bitcoin, da der Druck auf den Dollar zunimmt. Der Trend entspricht früheren Marktbewegungen, bei denen Währungsabwertungen zu einem Zufluss in alternative Vermögenswerte führten. Investoren sehen Krypto als Schutz gegen Inflation und politische Instabilität.
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