MicroStrategy hat durch eine Aktienausgabe 563 Millionen Dollar gesammelt, um seine Bitcoin-Bestände weiter auszubauen. Der Verkauf von Perpetual Preferred Stock, einer hybriden Aktienform mit festem Zinssatz, brachte mehr als das Doppelte der ursprünglich angestrebten 250 Millionen Dollar ein. Das von Michael Saylor geleitete Unternehmen bleibt aggressiv bei seinen Investitionen in Bitcoin, zum Teil aufgrund der pro-Krypto-Haltung der Regierung unter Donald Trump.
Neue Finanzierungsstrategie für Bitcoin-Käufe
MicroStrategy hat Perpetual Preferred Stock zu einem Preis von 80 $ pro Aktie angeboten, mit einer Liquidationspräferenz von 100 $ pro Aktie. Dies machte den Deal für Investoren attraktiver als zunächst erwartet. Die Aktien bieten einen festen Zinssatz von 8 % und einen Umwandlungspreis von 1.000 $, was bedeutet, dass die Aktie fast dreimal so viel wert sein muss wie der Schlusskurs am Donnerstag, bevor eine Umwandlung profitabel wird.
Dies ist eine neue Finanzierungsweise für MicroStrategy, das zuvor Wandelschuldverschreibungen und Aktienverkäufe genutzt hat, um Kapital zu beschaffen. Die Struktur dieser Ausgabe macht sie für ein breiteres Investorenpublikum attraktiv, einschließlich Anleger, die auf ein relativ hohes Rendite aus sind.
Laut den bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichten Unterlagen wird die vierteljährliche Dividendenzahlung am 31. März beginnen. Investoren können die Dividendenzahlung in bar oder in Aktien erhalten.
MicroStrategy setzt auf Bitcoin
Seitdem das Unternehmen 2020 damit begann, Bitcoin als Inflationsschutz und Alternative zu Bargeld zu kaufen, hat es seine Bestände kontinuierlich ausgebaut. Derzeit besitzt MicroStrategy etwa 50 Milliarden Dollar an Bitcoin.

Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer Michael Saylor hat seine Bitcoin-Käufe in den letzten Monaten beschleunigt, unter anderem durch die Wiederwahl von Präsident Donald Trump, der als Befürworter digitaler Vermögenswerte bekannt ist und die Krypto-Regulierung lockern möchte.
Zukünftige Pläne: Weitere Kapitalbeschaffung
MicroStrategy gab zuvor an, dass es im ersten Quartal 2025 bis zu 2 Milliarden Dollar über ähnliche Finanzierungsrunden sammeln könnte. Das Unternehmen hat seit Oktober 2024 einen Plan zur Beschaffung von 42 Milliarden Dollar über die Ausgabe von Aktien und Anleihen.
Barclays, Moelis & Company LLC, BTIG, TD Cowen und Keefe, Bruyette & Woods traten als führende Buchhalter für die Transaktion auf.
Mit dieser letzten Kapitalzufuhr positioniert sich MicroStrategy weiterhin als größter institutioneller Bitcoin-Inhaber. Ob die Strategie langfristig tragfähig ist, bleibt umstritten, aber das Unternehmen bleibt unbeirrt seiner Bitcoin-Vision treu.
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