Es gibt nur wenige Sicherheiten im Leben, aber eines scheint garantiert: MicroStrategy wird weiterhin Bitcoin (BTC) kaufen. Das Softwareunternehmen gab heute über seine offizielle Website eine neue Transaktion bekannt. Dieses Mal wurden 2.138 BTC erworben, was einem Gesamtbetrag von 209 Millionen US-Dollar entspricht.
Details des Kaufs
Die digitalen Münzen wurden zwischen dem 23. und 29. Dezember zu einem Durchschnittspreis von 97.837 US-Dollar pro Stück gekauft. Dieser Kauf ist Teil der Strategie des Unternehmens, wöchentlich Bitcoin zu erwerben – eine Vorgehensweise, die seit Oktober 2024 konsequent verfolgt wird. Mit dieser jüngsten Transaktion markiert MicroStrategy die achte Woche in Folge, in der investiert wurde.
Auffällig ist jedoch, dass das Kaufvolumen im Dezember deutlich geringer war als die Rekordkäufe von über 100.000 BTC im November. Es scheint, dass das Unternehmen eine eher schrittweise Herangehensweise für die jüngsten Käufe gewählt hat.
Finanzierung und Gesamtbestand
MicroStrategy finanzierte die Investition durch den Verkauf von 592.987 Aktien im gleichen Zeitraum. Mit diesem jüngsten Kauf erhöht sich der Gesamtbestand des Unternehmens auf 446.400 BTC, was bei aktuellem Marktwert etwa 41,5 Milliarden US-Dollar entspricht. Damit bleibt MicroStrategy einer der größten institutionellen Bitcoin-Inhaber weltweit.
„Kein Preis zu hoch“
Die Strategie von MicroStrategy scheint sich auszuzahlen. Das Unternehmen erzielte 2024 eine jährliche Rendite von beeindruckenden 74,1 %. Michael Saylor, Mitbegründer und Vorsitzender von MicroStrategy, betonte, dass das Unternehmen unabhängig vom Marktpreis weiterhin Bitcoin kaufen werde. Saylor erklärte sogar, dass ein Preis von 1 Million US-Dollar pro BTC keine Hürde für zukünftige Käufe darstellen würde.
Bitcoin als ultimatives Asset
Saylor ist seit Jahren ein überzeugter Verfechter von Bitcoin. Seiner Meinung nach ist die digitale Währung das ultimative Wertaufbewahrungsmittel und eine überlegene Alternative zu traditionellen Vermögenswerten wie Fiatgeld. Er betrachtet BTC als ein kraftvolles Instrument, um Vermögen vor Inflation zu schützen – insbesondere in einer Welt, in der Währungen ständig an Kaufkraft verlieren.
Michael Saylor: Bitcoin entwickelt sich gerade dadurch, dass er unverändert bleibt
Saylor zufolge sollte Bitcoin vor allem behutsam weiterentwickelt werden, ohne seine Funktionsfähigkeit zu gefährden. Er erklärt, worin die größte Gefahr liegt.
Krypto am Morgen: Bitcoin-Kurs steigt – am Mittwoch wartet der Test
Bitcoin ist stark in die neue Börsenwoche gestartet und setzt den Schwung der vergangenen Woche fort. Warum steigt der Kurs?
Soll Satoshis Bitcoin-Vermögen von 68 Milliarden Dollar eingefroren werden?
Bitcoin steht vor einem Grundsatzkonflikt: CZ schlägt vor, Satoshis Milliardenvermögen in BTC wegen einer künftigen globalen Quantenbedrohung einzufrieren.
Meistgelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
