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Bitcoin-Riese Strategy schlägt erneut zu. Das Unternehmen mit den meisten Bitcoins in Besitz hat wieder tief in die Tasche gegriffen. Gleichzeitig wurde auch die Dollarreserve aufgestockt, die als finanzielle Absicherung für unruhige Marktbedingungen dient.
Der erste Bitcoin-Kauf des Jahres 2026 ist vollzogen. Das an der US-Börse notierte Unternehmen erwarb letzte Woche 1.287 Bitcoins für 116 Millionen Dollar. Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender Michael Saylor gab wie gewohnt den Kauf bekannt.
Im Durchschnitt zahlte Strategy etwas mehr als 90.000 Dollar pro Coin. Das bedeutet, dass das Unternehmen nun einen ordentlichen Gewinn auf diesem frischen Bestand verzeichnet. Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei fast 93.000 Dollar.
Nach dieser Erweiterung beläuft sich der gesamte Bitcoin-Bestand von Strategy auf 673.783 Einheiten. Insgesamt wurden 50,55 Milliarden Dollar investiert, während der aktuelle Wert bei 62,49 Milliarden Dollar liegt. Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt nun 75.026 Dollar pro Münze.
Strategy ist ursprünglich ein Softwareanbieter, hat sich jedoch mittlerweile durch seine aggressive Bitcoin-Strategie einen Namen gemacht. Ende 2020 war es das erste börsennotierte Unternehmen, das in Bitcoin investierte, und seitdem kommt niemand an ihre digitalen Bestände heran.
Vergangene Woche konntest du lesen, dass das Nasdaq-Unternehmen im letzten Jahr etwa 118.000 Bitcoins erworben hat. Das sind weniger als die 140.000 Bitcoins von 2024, aber dennoch eine beeindruckende Menge. Diese 118.000 BTC sind jetzt fast 11 Milliarden Dollar wert.
Neben Bitcoin hat Strategy letzte Woche auch seine Kassenbestände erweitert. Die Dollarreserve, die Anfang Dezember errichtet wurde, wuchs um 62 Millionen Dollar auf insgesamt etwa 2,25 Milliarden Dollar. Das Geld wurde durch den Verkauf von Stammaktien aufgebracht.
Diese Liquidität ist vor allem für die Zahlung von Zinsen und Dividenden auf die sogenannten ewigen Vorzugsaktien vorgesehen. Laut eigenem Dashboard kann Strategy mit dieser Reserve etwa 32,5 Monate an Dividendenverpflichtungen abdecken.
Analysten der Investmentbank TD Cowen halten die Reserve für ausreichend, um einen möglichen ‚Kryptowinter‘ zu überstehen, ohne Bitcoins verkaufen zu müssen.
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