Der Kryptomarkt befindet sich seit Monaten im Abwärtstrend. Bitcoin (BTC) liegt derzeit 46 Prozent unter seinem Rekordhoch vom Oktober und viele Anleger fragen sich, wie lange diese Unruhe noch andauert. Michael Saylor, der Gründer von Strategy, ist der Ansicht, dass diese Phase Teil eines größeren Zyklus ist, sich jedoch grundlegend von früheren Perioden unterscheidet.

Saylor: „Es ist ein Krypto-Winter, aber ein milder“

Michael Saylor bestätigt in einem Interview mit Fox Business, dass wir uns derzeit in einem neuen „Krypto-Winter“ befinden. Dies sei bereits der fünfte große Rückgang von Bitcoin, seit er in der Branche aktiv ist. Dennoch ist die Panik diesmal überraschend gering.

„Dieser Winter ist viel milder als die vorherigen,“ sagt Saylor. „Und er wird kürzer andauern. Danach folgen Frühling und ein glorreiches Sommerhoch.“

Saylors Optimismus gründet auf den deutlichen Unterschieden, die er zu früheren Bärenmärkten sieht. So gibt es seiner Meinung nach jetzt breite institutionelle Unterstützung für Bitcoin und ein viel günstigeres politisches Klima in den USA.

Institutionelle Unterstützung und politischer Rückenwind

Saylor nennt drei entscheidende Kräfte, die seiner Meinung nach das Wachstum von Bitcoin dauerhaft sichern.

Zuallererst verweist er auf das gestiegene Engagement von Banken und Finanzinstitutionen. „Der Bankensektor unterstützt Bitcoin viel stärker als noch vor vier Jahren,“ erklärt er. Inzwischen sind mehr als die Hälfte der größten US-Banken im BTC-Geschäft aktiv.

Darüber hinaus hebt er die pro-Krypto Haltung der US-Regierung hervor. „Wir haben einen Bitcoin-freundlichen Präsidenten. Zwölf Kabinettsmitglieder befürworten digitale Vermögenswerte und Innovation.“

Bereits 2025 gab es große Fortschritte. So wurde der GENIUS Act verabschiedet, ein Gesetz zur Förderung von Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte mit klaren Regeln für Stablecoins. Im März wurde zudem eine nationale Bitcoin-Reserve eingerichtet. Diese besteht aus beschlagnahmten Coins, es wird jedoch noch nicht aktiv zugekauft.

Der nächste Gesetzentwurf, der CLARITY Act, ist für den Kryptosektor noch weitreichender und liegt derzeit dem Senat vor. Die Behandlung verzögert sich jedoch aufgrund politischer Uneinigkeiten.

Abschließend sieht Saylor einen anhaltenden technologischen Fortschritt im digitalen Finanzsektor. Dies ziehe immer mehr Kapital in Richtung Bitcoin und erhöhe die Produktivität der Wirtschaft.

Hoher Kaufpreis kein Problem für Strategy

Trotz des Kursrückgangs steht Strategy unter Druck. Das Unternehmen kaufte seine Bitcoin-Reserve zu einem Durchschnittspreis von etwa 76.000 Dollar, während der aktuelle Kurs von 68.000 weit darunter liegt.

Saylor weist diese Bedenken jedoch zurück. Er weist darauf hin, dass die meisten Bitcoins mit Aktien und nicht mit geliehenem Geld gekauft wurden.

Ihm zufolge hat das Unternehmen in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt 55 Milliarden Dollar an Kapital aufgenommen, davon nur 8 Milliarden aus Krediten. „Unsere Bilanz ist eine Festung. Wir sind nahezu unverwüstlich”, erklärt er.

Selbst wenn der Kurs weiter sinkt, erwartet er keine großen Probleme. „Bitcoin kann auf jedes Niveau fallen. Für uns macht das kaum einen Unterschied.“

Strategy kauft weiter, unabhängig vom Kurs

Saylor hat nicht vor, das Kaufen einzustellen. Er sagt, dass Strategy auch in Zukunft Bitcoin zu seiner Bilanz hinzufügen wird, mindestens einmal pro Quartal.

Und sollte der Markt vollständig zusammenbrechen, ist Saylor auch darauf vorbereitet. Seiner Meinung nach verfügt Strategy über genügend Barmittel in der Bilanz, etwa 2,25 Milliarden Dollar, um mindestens 2,5 Jahre ohne Einnahmen durchzuhalten.

„Wenn Sie Manhattan besitzen und es läuft einen Monat lang schlecht auf dem Immobilienmarkt, dann verkaufen Sie doch auch nicht sofort“, sagt er. „Wir denken langfristig. Wir haben Kapital für die nächsten 50 bis 60 Jahre.“

Das Unternehmen besitzt derzeit über 717.131 Bitcoin. Gestern gab Strategy erneut bekannt, BTC im Wert von 168 Millionen Dollar gekauft zu haben.

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