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Michael Saylor, Vorsitzender von Strategy, hat mit einer rätselhaften Nachricht erneut für Aufsehen in der Kryptoszene gesorgt. In einem kurzen Beitrag auf X schrieb er nur zwei Worte: „Bigger Orange“. Für erfahrene Bitcoin-Investoren ist die Bedeutung sofort ersichtlich.
Orange symbolisiert seit Jahren Bitcoin und Saylor nutzt solche Hinweise oft, bevor ein neuer Kauf angekündigt wird.
Die zeitliche Nähe ist bemerkenswert. Erst vor wenigen Tagen hatte Strategy eine Milliardeninvestition in Bitcoin angekündigt. Der Hinweis, dass der nächste Schritt noch größer ausfallen könnte, führt sofort zu Spekulationen unter den Anlegern.
Vergangene Woche erwarb Strategy 13.627 Bitcoin für etwa 1,25 Milliarden Dollar. Damit verstärkte das Unternehmen seine ohnehin dominante Position auf dem Bitcoin-Markt. Anfang Januar kamen weitere 1.283 Bitcoin hinzu, was fast 116 Millionen Dollar entspricht.
Seit Jahresbeginn hat Strategy damit 14.910 Bitcoin zu seiner Bilanz hinzugefügt. Mit „Bigger Orange“ scheint Michael Saylor nun auf einen noch größeren Kauf als die jüngste Milliardeninvestition hinzuweisen. Das wäre abermals ein starkes Signal an den Markt.
Insgesamt besitzt Strategy mittlerweile rund 687.410 Bitcoin. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 75.353 Dollar pro Bitcoin. Bei einem aktuellen Bitcoin-Kurs von rund 92.000 Dollar steht das Unternehmen somit deutlich im Plus.
Saylor betrachtet Bitcoin als digitales Gold und als Schutz vor Inflation und Geldentwertung. Seiner Meinung nach verliert Bargeld kontinuierlich an Wert, während Bitcoin durch seine Knappheit überzeugt. Daher setzt Strategy aggressiv auf Bitcoin-Käufe, selbst wenn dies bedeutet, Schulden einzugehen.
Trotz der Gewinne mit Bitcoin hat die Aktie von Strategy zu kämpfen. Der Kurs ist im vergangenen Jahr um mehr als fünfzig Prozent gefallen. Zudem hat das Unternehmen Schulden durch sogenannte Wandelanleihen aufgenommen, eine Form von Darlehen, die später in Aktien umgewandelt werden können. Dies könnte in den Jahren 2027 und 2028 zusätzlichen Druck auf das Unternehmen ausüben.
Strategy betont jedoch, gut vorbereitet zu sein. Das Unternehmen verfügt über eine große Menge an Bargeld, die zur Zahlung von Zinsen oder zur Abfederung von Rückschlägen genutzt werden kann. Sollte dies dennoch nicht ausreichen, könnte Strategy jederzeit einen Teil seiner Bitcoin-Reserven verkaufen, um zusätzliches Kapital zu beschaffen.
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