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Die bekannte Krypto-Wallet MetaMask unternimmt einen weiteren Schritt in Richtung alltäglicher Zahlungsverkehr. Die zusammen mit Mastercard entwickelte Krypto-Zahlungskarte wird nun in den USA eingeführt. Zuvor wurde die Karte erfolgreich getestet, unter anderem in Europa. Jetzt können fast alle Amerikaner sie nutzen.
Die MetaMask Card ist inzwischen in 49 Bundesstaaten der USA erhältlich. Die Karte wurde von der Muttergesellschaft Consensys in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsriesen Mastercard entwickelt.
Überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird, können Nutzer diese Karte nutzen, um mit Kryptowährungen zu bezahlen. Das sind weltweit über 150 Millionen Geschäfte und Onlineshops.
Die Funktionsweise der Karte ist simpel. Man bezahlt mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) aus der MetaMask-Wallet. Zum Zeitpunkt der Zahlung wird die Kryptowährung direkt in Dollar umgewandelt. Der Händler erhält über Mastercard ganz normal Dollar.
Laut einem Sprecher von Consensys, der mit Cointelegraph sprach, stellt dies einen bedeutenden Meilenstein dar. „Dies ist das erste Mal, dass die MetaMask Card in 49 Staaten verfügbar ist, und das erste Mal, dass Nutzer in New York Zugriff darauf haben.“
Die Karte wurde zuvor bereits in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich getestet und später in einem begrenzten Pilotprojekt in den USA. Zehntausende Nutzer verwendeten die Karte für alltägliche Einkäufe, von einer Tasse Kaffee bis hin zu größeren Ausgaben.
Gal Eldar, Produktleiter bei MetaMask, erklärte gegenüber CoinDesk: „Wir haben die MetaMask Card so gestaltet, dass sie Krypto unsichtbar macht. Nicht, um es zu entfernen, sondern um es so nahtlos in den Alltag zu integrieren, dass die Grenze zwischen On-Chain und Off-Chain vollständig verschwindet.“
Die Karte wird von der Cross River Bank ausgegeben, einer Bank, die von der Federal Deposit Insurance Corporation versichert ist. Diese amerikanische Institution schützt Einlagen bei Banken. Die Ausgabe erfolgt in Zusammenarbeit mit dem regulierten Unternehmen Monavate.
Inzwischen sind mehrere Krypto-Zahlungskarten auf dem Markt. Große Plattformen wie Coinbase und Crypto.com bieten seit Jahren Karten über Visa oder Mastercard an.
Diese Karten funktionieren jedoch anders als die von MetaMask. Dort müssen Nutzer zuerst ihre Kryptowährungen auf ein Konto bei einer Börse oder dem Kartenaussteller einzahlen. MetaMask verfolgt bewusst einen anderen Ansatz.
Was diese Karte besonders macht, ist, dass sie vollständig „self-custodial“ ist. Das bedeutet, dass Nutzer ihre Kryptowährungen selbst in ihrer Wallet verwalten. Das Geld bleibt in der MetaMask-Wallet, bis tatsächlich eine Zahlung erfolgt.
Um die Karte nutzen zu können, müssen sich Nutzer zunächst identifizieren und gesetzliche Anforderungen zur Geldwäschebekämpfung erfüllen. Standardmäßig erhalten Nutzer eine kostenlose virtuelle Karte, die direkt mit Apple Pay und Google Pay verknüpft werden kann. So können sie mit ihrem Smartphone in Geschäften oder online bezahlen.
Darüber hinaus gibt es die sogenannte MetaMask Metal Card. Diese physische Karte kostet 199 Dollar pro Jahr. Nutzer erhalten damit drei Prozent Cashback auf die ersten 10.000 Dollar, die sie jährlich ausgeben. Zudem fallen keine Gebühren für Zahlungen im Ausland an, und die Ausgaben- und Geldautomatenlimits sind höher.
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