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Der Bitcoin-Kurs startet mit einem leichten Rückgang in die neue Woche. Diese Kursdelle scheint auf den erneuten Anstieg des Ölpreises zurückzuführen zu sein, der nach einer militärischen Offensive Israels im Libanon folgte, obwohl im April ein Waffenstillstand zwischen den Ländern vereinbart worden war.

Der Ölpreis zog am Montag an, nachdem Israel seine Armee anwies, weiter in den Libanon vorzudringen. Dadurch wächst die Sorge, dass der Konflikt mit der von Iran unterstützten Hisbollah das fragile Waffenstillstandsabkommen zwischen Washington und Teheran unter Druck setzen könnte.
Brent stieg um mehr als 2 Prozent auf etwa 93 Dollar pro Barrel, während WTI in Richtung 90 Dollar kletterte.
Die neue Eskalation folgt kurz nach von den USA vermittelten Gesprächen zwischen Israel und Libanon in Washington. Damit schwindet ein Teil der Hoffnung, dass die USA und Iran bald eine Verlängerung ihres eigenen Waffenstillstands erreichen könnten.
Gerade dieses Abkommen ist für den Ölmarkt wichtig, da es das Risiko von Störungen im Nahen Osten vorübergehend verringert.
Das Bild ist jedoch nicht eindeutig. Goldman Sachs erklärt, dass die Risiken für den Ölpreis in beide Richtungen zeigen. Anhaltende Spannungen im Nahen Osten könnten Brent weiter verteuern, aber eine schwächere Nachfrage würde Druck nach unten ausüben. Besonders enttäuschende Ölverkäufe in China und Westeuropa deuten laut der Bank auf eine möglicherweise schwächere Nachfrage hin als bisher angenommen.
Neben den Entwicklungen im Nahen Osten liegt der Fokus diese Woche auch auf der US-Wirtschaft. Dort erwarten uns zahlreiche wichtige Arbeitsmarktdaten, Stellungnahmen von Vertretern der US-Notenbank und neue Zahlen zur Industriegesundheit.
Laut Andre Dragosch von Bitwise wird dies eine spannende Woche für Bitcoin (BTC). Falls die digitale Währung noch immer empfindlich auf die Richtung des Wirtschaftswachstums und die Risikobereitschaft der Anleger reagiert, sollte sich das diese Woche zeigen.
Ende letzter Woche fielen einige Indikatoren für die US-Industrie deutlich höher aus als erwartet. Dragoschs Schlussfolgerung war, dass Bitcoin angesichts dieser Daten deutlich steigen könnte.
Das Problem ist jedoch, dass es dabei vor allem um die Industrie geht, die wahrscheinlich enorm von der KI-Euphorie profitiert. Bitcoin hingegen muss sich vorerst mehr auf den Konsumenten stützen. Schließlich ist Bitcoin ursprünglich ein Einzelhandelswert.
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