Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Meta macht einen großen Schritt in die Welt der künstlichen Intelligenz mit einer neuen Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer KI- und Cloud-Unternehmen Nebius. Der US-Technologieriese plant, in den kommenden Jahren Milliarden in Rechenleistung und Infrastruktur für seine KI-Ambitionen zu investieren.
Laut Nebius könnte der Vertrag ein Volumen von rund 27 Milliarden Dollar erreichen. Damit zählt er zu den größten KI-Infrastrukturdeals der letzten Jahre. Die Nachricht sorgte sofort für Euphorie unter Investoren. Die Nebius-Aktie stieg im vorbörslichen Handel an der Wall Street deutlich an.
Der Vertrag zwischen Meta und Nebius hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Nebius wird spezielle KI-Rechenleistung im Wert von etwa 12 Milliarden Dollar aus mehreren Rechenzentren unter anderem in Frankreich, Island und den USA bereitstellen.
Diese Kapazität wird über große Cluster bereitgestellt, die auf den neuen NVIDIA Vera Rubin-Systemen laufen. Meta erhält damit Zugang zu leistungsstarker Infrastruktur zum Trainieren und Ausführen von KI-Modellen.
Zusätzlich hat Meta zugesagt, bis zu 15 Milliarden Dollar extra in zukünftige Kapazität zu investieren, die Nebius derzeit noch aufbaut. Ein Teil davon ist für andere Kunden der KI-Cloud-Plattform vorgesehen, aber überschüssige Kapazität kann von Meta übernommen werden.
Laut Nebius-Chef Arkady Volozh passt der Deal in eine breitere Strategie, um langfristige Verträge zur Förderung des Wachstums des KI-Cloud-Unternehmens zu sichern.
„Wir freuen uns, unsere wichtige Zusammenarbeit mit Meta ausbauen zu können, während wir weiter in das Wachstum unserer KI-Cloud-Aktivitäten investieren“, so Volozh.
Der Milliardendeal zeigt, wie stark der Wettbewerb um künstliche Intelligenz inzwischen geworden ist. Große Technologieunternehmen investieren massiv in Rechenzentren und spezialisierte Chips, um KI-Systeme schneller und leistungsfähiger zu machen.
Meta versucht mit dieser Strategie, seine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter zu verringern. Das Unternehmen will seine technologische Infrastruktur auf mehrere Partner verteilen und gleichzeitig die Kapazität für KI-Entwicklung erheblich ausbauen.
Der neue Deal folgt auf eine frühere Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen im Wert von über drei Milliarden Dollar, die im letzten Jahr geschlossen wurde. Zudem schloss Nebius zuvor eine ähnliche Partnerschaft mit Microsoft ab, die ein Volumen von bis zu 19 Milliarden Dollar erreichen kann.
Nebius ist eine Abspaltung des russischen Tech-Unternehmens Yandex und operiert seit 2024 von Amsterdam aus. Das Unternehmen ist mittlerweile an der Nasdaq notiert und baut weltweit ein Netzwerk von KI-Rechenzentren auf.
Letzte Woche gab Nebius bereits bekannt, dass der Chip-Riese Nvidia zwei Milliarden Dollar in das Unternehmen investiert. Die Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass Nebius bis 2030 mehr als fünf Gigawatt an Nvidia-Systemen für KI-Anwendungen einsetzt.
Der neue Deal mit Meta könnte das Wachstum des Unternehmens weiter beschleunigen und bestätigt, wie wichtig spezialisierte Cloud-Infrastruktur im globalen KI-Wettlauf geworden ist.
Elon Musk schürt erneut Spekulationen über eine mögliche Fusion von Tesla und SpaceX, da beide Unternehmen in immer mehr Bereichen eng zusammenarbeiten.
Das niederländische KI-Start-up Euclyd hat 200 Millionen Euro eingesammelt, unter anderem von Samsung. Mit eigenen Chips will das Unternehmen Nvidia direkt Konkurrenz machen.
LVMH fällt erstmals seit 2017 aus den europäischen Top 10. Ist der Luxuskonzern nun ein Schnäppchen – oder verliert das Wachstum weiter an Schwung?
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.