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Tech-Gigant Meta macht Schritte in Richtung digitale Währungen. Das Mutterunternehmen von Facebook, Instagram und WhatsApp prüft Pläne zur Einführung von Stablecoins auf seinen Plattformen.
Damit bewegt sich das Technologieunternehmen erneut auf Kryptogewässern, ein Markt, in dem es zuvor von Regulierungsbehörden und Politikern stark zurückgepfiffen wurde.
Meta plant, in der zweiten Jahreshälfte den Markt für Stablecoins zu betreten. Das berichtet CoinDesk unter Berufung auf mehrere Insider. Anders als bei vorherigen Krypto-Versuchen setzt das Unternehmen nun ausdrücklich auf eine Zusammenarbeit mit einem externen Partner.
Den Plänen zufolge soll eine dritte Partei die Stablecoin-Zahlungen verwalten, während Meta selbst eine neue digitale Geldbörse in seine Apps integriert. Auf diese Weise kann das Unternehmen Zahlungen ermöglichen, ohne selbst als Herausgeber einer Währung zu agieren.
Meta hat dafür eine sogenannte „Request for Product“ versandt. Dabei handelt es sich um einen offiziellen Aufruf an Unternehmen, konkrete Vorschläge für die Bereitstellung dieses Dienstes zu unterbreiten.
Stripe, ein großer US-amerikanischer Zahlungsdienstleister, der letztes Jahr den Stablecoin-Spezialisten Bridge übernahm, wird als möglicher Partner genannt. Stripe arbeitet bereits seit längerem mit Meta zusammen. Zudem trat Stripe-CEO Patrick Collison kürzlich dem Vorstand des Technologieunternehmens bei.
Bereits 2019 versuchte Meta, eine eigene digitale Währung unter dem Namen Libra zu lancieren. Später wurde das Projekt in Diem umbenannt. Der Widerstand war jedoch groß. US-Politiker und Aufsichtsbehörden befürchteten, dass das Unternehmen zu viel Einfluss auf den weltweiten Zahlungsverkehr gewinnen könnte.
Nach Jahren politischen Drucks wurde das Projekt Anfang 2022 endgültig eingestellt, und die Bestandteile wurden verkauft.
Mit der aktuellen Konstruktion minimiert Meta das Risiko neuer rechtlicher Konflikte mit Aufsichtsbehörden. Zudem ist das politische Klima in den USA inzwischen deutlich günstiger gegenüber Krypto, was es dem Unternehmen von Mark Zuckerberg erleichtert, erneut in diesem Markt tätig zu werden.
Nach dem Ende von Libra und Diem verließen mehrere Entwickler Meta und gründeten Mysten Labs, das Unternehmen hinter Sui (SUI), mittlerweile eine Kryptowährung mit einer Marktkapitalisierung von rund 3,3 Milliarden Dollar.
Mit über drei Milliarden Nutzern weltweit hat Meta eine gigantische Reichweite. Stablecoins könnten diesen Nutzern eine viel einfachere und kostengünstigere Möglichkeit bieten, Geld zu senden und zu bezahlen. Für die Kryptobranche könnte dies jedoch auch einen bedeutenden Schritt in Richtung massenhafter Akzeptanz bedeuten.
Gleichzeitig stärkt Meta damit seine Position im Bereich des sozialen Handels. Immer mehr Menschen kaufen Produkte über Instagram oder Facebook. Eine eigene Zahlungsinfrastruktur könnte diesen Prozess schneller und einfacher machen, ohne dass traditionelle Banken eingeschaltet werden müssen.
Ein wichtiger Antrieb ist das sogenannte GENIUS Act in den USA, das im letzten Sommer verabschiedet wurde. Dieses Gesetz bietet erstmals einen klaren nationalen Rahmen für Stablecoin-Emittenten.
Viele große Unternehmen haben nun das Vertrauen, selbst Stablecoins einzuführen oder damit zu experimentieren. Auch außerhalb der USA wächst das Interesse, da sich Regierungen zunehmend aktiv mit der Technologie befassen.
Einige Beispiele sind Einzelhandelsriesen wie Amazon und Walmart, die kurz nach der Verabschiedung des GENIUS Act mit einer Untersuchung zu ihren eigenen Stablecoins begannen. Auch kündigten unter anderem Fidelity, Société Générale und verschiedene große US-Banken in letzter Zeit Pläne für ihre eigenen digitalen Dollars an.
Darüber hinaus gab Binance-Gründer Changpeng Zhao kürzlich an, dass er mit mehreren Ländern über die Entwicklung nationaler Stablecoins im Gespräch ist. Auch prüfen Funktionäre aus dem Umfeld von Donald Trump sogar den Einsatz einer an den Dollar gekoppelten Stablecoin als Teil eines wirtschaftlichen Wiederaufbauplans für Gaza.
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