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Der Bitcoin (BTC) Kurs erreichte zu Beginn dieser Woche ein Sechs-Wochen-Hoch, während gleichzeitig eine beträchtliche Menge an Coins auf Börsen transferiert wurde. Das ist normalerweise ein Warnsignal, doch der Markt zeigt sich bisher unbeeindruckt.
Am 16. März wurden innerhalb einer Stunde etwa 6.100 BTC an zentrale Börsen geschickt. Das ist der höchste Wert seit dem 20. Februar, laut Daten von CryptoQuant. Bei dem aktuellen BTC Kurs entspricht das einem Wert von über 451 Millionen Dollar.
Auffällig ist die Zusammensetzung dieser Zuflüsse. Ganze 63 Prozent bestehen aus großen Transaktionen. Diese Bewegungen stammen häufig von Whales, also großen Akteuren mit viel Kapital.
„Historisch gesehen werden Spitzen bei großen Einzahlungen auf Börsen mit zunehmendem Verkaufsdruck in Verbindung gebracht“, erläutert Analyst Julio Moreno.
Der Bitcoin Kurs erreichte nach acht grünen Tagen in Folge einen Höchststand von 76.000 Dollar, was seit Februar 2024 nicht mehr vorkam. In diesem Zeitraum legte der Kurs um über 15 Prozent zu.
Das sind beeindruckende Zahlen, besonders in einem Bärenmarkt. Daher ist es nur logisch, dass viele Investoren sich entscheiden, einen Teil ihrer Coins zu verkaufen, insbesondere diejenigen, die bei einem Tiefpunkt um 60.000 Dollar eingestiegen sind.
Nach dem Hoch von 76.000 Dollar fiel Bitcoin schnell auf etwa 74.000 Dollar zurück, wo er sich aktuell stabilisiert. Der Kurs scheint einen früheren Widerstand in eine Unterstützung umwandeln zu können, was Hoffnung auf eine weitere Steigerung gibt.
Allerdings bemerkte Moreno, dass bei rund 75.000 Dollar die Untergrenze des sogenannten „realized price“ von Händlern liegt. Das ist der durchschnittliche Kaufpreis aktiver Händler, der in früheren Bärenmärkten oft als Widerstand fungierte.
Sollte Bitcoin dieses Level überschreiten, liegt das nächste Hindernis bei etwa 84.700 Dollar. Dort befindet sich der breitere „realized price“ des Marktes, also der durchschnittliche Kaufpreis aller im Umlauf befindlichen Bitcoins.
Warum ist dieses Niveau wichtig? Weil viele Investoren dort auf null herauskommen. Wenn der Kurs dieses Niveau erreicht, steigen viele aus, um ohne Verlust zu verkaufen. Dadurch entsteht zusätzliches Angebot und somit oft Widerstand. Sowohl im Oktober als auch im Januar prallte der Bitcoin Kurs an dieser Hürde ab.

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