Technavio, eine auf Marktforschung spezialisierte Firma, behauptet, dass der Markt für Krypto-Wallets im Jahr 2027 700 Millionen Dollar wert sein wird. Laut dem Unternehmen ist Nordamerika immer noch für 41 Prozent dieses Marktes verantwortlich und steht China (wo ein Verbot besteht) an zweiter Stelle. Die Pandemie war laut Technavio ein wichtiger Zeitpunkt für die Industrie.
Wallet-Markt erlebt durch Pandemie einen Aufschwung
Derzeit ist Nordamerika weiterhin die wichtigste Region für diesen Markt, gefolgt von China, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und der Schweiz. Die Studie behauptet weiterhin, dass der Markt für E-Wallets bis 2027 um unglaubliche 163,43 Milliarden Dollar wachsen wird. Hier sind auch Nicht-Krypto-Wallets enthalten.

Technavio zufolge spielte die Pandemie eine wichtige Rolle beim Aufstieg der Kryptowährungen. Menschen verbrachten viel Zeit zu Hause und suchten automatisch nach neuen Beschäftigungen. Viele stießen zu diesem Zeitpunkt auf Bitcoin und andere Kryptowährungen.
Auch das Spielen von Blockchain-Spielen erlebte während der Pandemie ein enormes Wachstum, so das Forschungsunternehmen. Als Beispiel für ein beliebtes Spiel während der Pandemie nennen sie Axie Infinity.
Regulierung könnte Probleme bereiten
Der endgültige Durchbruch von Bitcoin und Krypto ist laut Technavio noch keine Gewissheit. Sie weisen darauf hin, dass die Einführung strenger Regulierungen Probleme verursachen könnte. In dem Bericht schreiben sie, dass Bitcoin eine Bedrohung für die monetäre Souveränität der Länder darstellt.
Aus diesem Grund könnten sie sich dafür entscheiden, sich selbst zu schützen und strenge Regeln gegen das Verwalten von eigenen Wallets einzuführen. Bitcoin als Investition würden sie wahrscheinlich noch zulassen, aber Bitcoin als Zahlungsmittel könnte problematisch werden.
Bis jetzt noch nicht, aber wenn es wächst und die Rolle des Fiatgeldes übernimmt, wäre es nicht überraschend, wenn Regierungen dagegen vorgehen. Wenn sie ihre monetäre Souveränität verlieren, wird es schließlich schwierig, die Kontrolle zu behalten und noch schwieriger, eine gute Verteidigung gegen externe Mächte zu organisieren.
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