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DeFi Technologies Schwesterunternehmen Valour introduziert ein Bitcoin Staking Exchange-Traded Product (ETP) an der London Stock Exchange. Dadurch erhalten Investoren die Möglichkeit, Zinsen auf ihre Bitcoin zu verdienen, während im Vereinigten Königreich die Regeln für die Kryptowelt immer lockerer werden.
Laut der Ankündigung vom Donnerstag bietet das Bitcoin Staking ETP eine Rente von 1,4 Prozent und ist vollständig durch Bitcoin gedeckt.
Zurzeit ist das ETP nur noch für Institutionen und professionelle Investoren verfügbar. Das Vereinigte Königreich wird ab dem 8. Oktober Privatpersonen wieder erlauben, krypto-bezogene ETPs zu kaufen.
Seit 2021 bestand dort ein Verbot. Das war wahrscheinlich, um Menschen vor der Volatilität der Industrie zu schützen. Da die ETFs in den Vereinigten Staaten so erfolgreich waren, hat man wahrscheinlich im Vereinigten Königreich nachgegeben.

Wie Valour die Zinsen auf den Bitcoin generieren wird, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Die Aktien des Mutterunternehmens stiegen nach der Ankündigung um mehr als 5 Prozent.
Laut dem Gründer von Solv Protocol, Ryan Chow, steigt die Nachfrage nach Bitcoin-Fonds, die Zinsen auszahlen, da immer mehr Parteien Liquidität suchen, ohne ihre BTC zu verkaufen.
Der Nachteil ist natürlich, dass man immer ein gewisses Risiko eingeht. Rendite ohne Risiko gibt es nicht. Es muss jemanden geben, der das Risiko trägt, und meistens ist das derjenige, der eine Rente erhält.
In dieser Hinsicht sollte man immer vorsichtig mit solchen Produkten sein. In der Kryptowelt sind bereits genug Unternehmen zusammengebrochen, die versprachen, Zinsen zu zahlen. Man sollte auch bedenken, dass finanzielle Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum an sich schon volatil genug sind.
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