Der Kryptomarkt hat in der vergangenen Woche starke Einbußen erlitten, teilweise aufgrund enttäuschender Politik der US-Zentralbank und neuer Importdrohungen von Donald Trump. Mittlerweile scheinen sich die Märkte nach den Verlusten wieder etwas zu stabilisieren. Wie stehen die größten Kryptowährungen da?
Bitcoin-Kurs hält sich über 112.000 Dollar
Bitcoin (BTC) fiel gestern kurzzeitig auf das wichtige Niveau von 112.000 Dollar, konnte sich dort jedoch erneut behaupten. Es ist bereits das zweite Mal in wenigen Tagen, dass diese Unterstützungszone erfolgreich verteidigt wird.

Derzeit handelt BTC bei 114.000 Dollar, ein Rückgang von 0,4 Prozent im Vergleich zu gestern. Damit zeigt die größte Kryptowährung ein relativ stabiles Kursverhalten inmitten makroökonomischer Unsicherheiten.
Ethereum erholt sich um 7 Prozent nach lokalem Tiefpunkt
Ethereum (ETH) zeigt etwas mehr Volatilität. Der Kurs liegt derzeit bei 3.620 Dollar, ein Rückgang von 1,3 Prozent in den letzten 24 Stunden. Dennoch gibt es auch hier Anzeichen einer Erholung. Am vergangenen Samstag fiel ETH noch auf 3.380 Dollar, ist seitdem jedoch um über 7 Prozent gestiegen.

Die Kursschwankungen folgen auf einen beeindruckenden Anstieg von 75 Prozent im Juli. Trotz der größeren Volatilität scheint Ethereum seine Stärke vorerst zu bewahren.
XRP-Kurs schwankt stark, erholt sich jedoch
Auch XRP verzeichnete starke Bewegungen. Nach einem Fall auf 2,77 Dollar am Samstag konnte der Token sich auf 3,09 Dollar erholen. Derzeit liegt der Kurs bei 2,94 Dollar, was einem Rückgang von 3,4 Prozent in 24 Stunden entspricht.

Tageschart XRP – CoinGecko
Ende Juli erreichte XRP noch ein Allzeithoch von 3,66 Dollar, nach einem explosiven Anstieg von 88 Prozent innerhalb eines Monats. Wie bei Ethereum gehen diese Höhepunkte mit schärferen Korrekturen einher.
Fazit
Trotz eines breiteren Marktrückgangs scheinen die größten Token ihren Boden gefunden zu haben und zeigen Widerstandsfähigkeit. Dies deutet auf eine Konsolidierungsphase hin, in der sich die Kurse möglicherweise auf eine neue Erholung vorbereiten. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass keine weiteren schlechten makroökonomischen Nachrichten hinzukommen.
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